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Kahn über Hernandez: „Sind davon ausgegangen, dass er nicht ins Gefängnis muss“

Lucas Hernandez
Foto: IMAGO

Das Madrider Landgericht hat heute dem Einspruch von Lucas Hernandez stattgegeben. Damit muss der Bayern-Profi nicht ins Gefängnis. Laut Klubchef Oliver Kahn, haben die Münchner nie mit diesem Worst Case Szenario gerechnet.



Kahn äußerte sich vor dem Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach wie folgt über die erfolgreiche Berufung von Hernandez: „Wir waren permanent mit dem Spieler und seiner Anwälten in Kontakt. Wir sind nie davon ausgegangen, dass er ins Gefängnis muss“.

Die sechsmonatige Haftstrafe für den Franzosen wurde in einer vierjährige Bewährungsstrafe umgewandelt. Zudem muss der 25-jährige knapp 100.000 Geldstrafe zahlen.

Hernandez hatte 2017 ein Annäherungsverbot zu seiner damaligen Freundin Amelia Llorente missachtet, als er mit ihr in den Urlaub geflogen war. 2019 wurde dieser für die “Missachtung einer richterlichen Anordnung” zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.