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Trotz zahlreicher Anfragen: Top-Talent Gabriel Vidovic möchte vorerst beim FC Bayern bleiben

Gabriel Vidovic
Foto: IMAGO

Gabriel Vidovic gehört zweifelsfrei zu den größten Überraschungen beim FC Bayern II. Der 17-jährige Stürmer spielt eine bärenstarke Saison in der Regionalliga Bayern und ist damit auch in den Fokus anderer Klubs gerückt. Aktuellen Medienberichten zufolge liegen dem Youngster mehrere Anfragen vor. Vidovic selbst konzentriert sich derzeit jedoch voll und ganz auf die Bayern.



Mit elf Toren und acht Vorlagen in 17 Spielen gehört Vidovic zu den Top-Scorern in der Regionalliga und ist maßgeblich daran beteiligt, dass die Bayern-Amateure auf einem guten Weg sind den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga zu schaffen.

Wie „SPORT1“ berichtet, hat der kroatische U21-Nationalspieler durch seine starken Auftritte in dieser Saison bei anderen Klubs Begehrlichkeiten geweckt. Demnach könnte es bereits im Winter zu konkreten Gesprächen kommen.

Tritt Vidovic in die Fußstapfen von Musiala und Stanisic?

Der Nachwuchsstürmer ist vertraglich noch bis 2023 an die Bayern gebunden und besitzt derzeit noch keinen Profivertrag. Ob und wie es mit dem Angreifer an der Isar langfristig weitergeht ist derzeit noch offen. Vidovic hat in der Sommer-Vorbereitung bereits mit den Profis trainiert und kam auch in den Testspielen gegen Ajax Amsterdam, SSC Neapel und Borussia Mönchengladbach zum Einsatz.

FCB-intern traut man dem Top-Talent durchaus zu, dass er das nächste Eigengewächs ist, welches den Sprung aus dem Nachwuchsbereich zu den Profis schafft. Mit Josip Stanisic und Jamal Musiala in den vergangenen beiden Jahren bereits zwei Campus-Talente den Durchbruch in der ersten Mannschaft geschafft.

Vidovic selbst macht sich nicht allzu viele Gedanken über seine sportliche Zukunft. Ein Wechsel im Winter kommt für den Offensivspieler nicht in Frage: „Darüber denke ich momentan überhaupt nicht nach. Ich fühle mich in München sehr wohl, es macht sehr viel Spaß hier.“

Klar ist aber: Sollte der Angreifer weiterhin so konstant treffen und keine sportliche Perspektive in München haben, könnte das ein Wechsel im Sommer 2022 erneut zu einem Thema werden.