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Medien: Sabitzer-Fehlstart hat nicht nur sportliche Gründe

Marcel Sabitzer
Foto: Getty Images

Die Verpflichtung von Marcel Sabitzer vergangenen Sommer wurde von vielen Fans, Medien und Experten als echter Transfer-Coup gefeiert. Der Österreicher galt bzw. gilt nach wie vor als absoluter Wunschspieler von Julian Nagelsmann. Die erste Zwischenbilanz des 27-jährigen im Trikot des FCB fällt jedoch ernüchternd aus.



13 Spiele hat Sabitzer in der laufenden Saison für die Bayern absolviert, lediglich zwei Mal durfte dieser von Anfang an ran. Zu einer Torbeteiligung hat es bisher noch nicht gereicht. Der österreichische Nationalspieler ist noch weiter entfernt davon eine ernsthafte „Gefahr“ für die beiden den Stammkräfte Joshua Kimmich und Leon Goretzka zu sein.

Mit Corentin Tolisso hat sich zudem ein weiterer Anwärter auf Einsatzzeiten zurückgemeldet und steht bei Nagelsmann durchaus Hoch in der Gunst.

Sabitzer befindet sich immer noch in der Findungsphase

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, hat der Stotterstart von Sabitzer nicht nur sportliche Gründe. Demnach ist der 27-jährige noch nicht ganz beim FC Bayern angekommen. Heißt im Klartext: Er ist noch nicht zu 100 Prozent in der Mannschaft integriert. Anders als bei Dayot Upamecano, der auf eine starke französische Fraktion in München setzen kann, ist Sabitzer aktuell noch ein bisschen außen vor im Team. Auch Julian Nagelsmann hat dies zuletzt angedeutet: „Sabi ist immer noch in der Findungsphase, was die Mannschaft angeht, das ist ganz normal.“

Erschwerend kommt hinzu, dass Sabitzer sehr spät im Sommer von Leipzig nach München gewechselt ist und damit die komplette Saison-Vorbereitung an der Isar verpasst hat. Auch seine Verletzung zu Beginn seiner Bayern-Zeit hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass die Integration schneller verläuft.

Es wird spannend zu sehen wie sich der Mittelfeld-Allrounder in den kommenden Wochen beim Rekordmeister entwickelt. Sabitzer wird sich in absehbarer Zeit vermutlich weiterhin mit kürzeren Einsatzzeiten zufriedengeben müssen. Klar ist aber auch, dass er diese besser nutzen muss. Beim 5:2-Erfolg unter der Woche gegen Benfica Lissabon leitete dieser nach seiner Einwechslung direkt den zweiten Gegentreffer der Portugiesen ein.