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Bayerns Abwehrhüne Upamecano: „Ich habe früher als Stürmer gespielt und Zidane bewundert“

Dayot Upamecano
Foto: Getty Images

Mit Dayot Upamecano hat der FC Bayern vergangenen Sommer einen der begehrtesten Innenverteidiger in Europa verpflichtet. Der 23-jährige Franzose hat sich, mit Ausnahme von 1-2 Aussetzern, bis dato in Topform beim FCB präsentiert. Kurioserweise hat Upamecano einst seine Karriere nicht in der Abwehr begonnen, sondern deutlich weiter vorne.



Schnell, aggressiv, Zweikampfstark und extrem robust: Dayot Upamecano ist der Prototyp eines Innenverteidigers. Der französische Nationalspieler bringt alles mit, um eines Tages zu den Besten der Welt auf seiner Position zu gehören.

Wie sein Teamkollege Niklas Süle, der einst als „Zehner“ ausgebildet wurde, hat auch Upamecano seine Fußballer Laufbahn in der Offensive begonnen. Im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“ äußerte sich dieser wie folgt dazu: „Ich habe früher als Stürmer gespielt, dann im Mittelfeld. Verteidiger waren daher nicht meine Idole.“

Zidane als großes Vorbild

Auch wenn Upamecano erst im Oktober 1998 geboren wurde und damit die goldene Generations Frankreichs mit Ende der 90er, Anfang der 00er Jahre nicht miterlebt hat, war dennoch ein WM-Held von 1998 sein Jugendheld: „Mein großes Vorbild war Zinedine Zidane, er war ein toller Spieler.“

Anders als Süle hält sich Upamecano bis dato noch mit seinen Ausflügen in die Offensive dezent zurück. Dennoch kommt der 23-jährige auf starke vier Vorlagen in zehn Bundesliga-Spielen. Kein Innenverteidiger im deutschen Oberhaus kann so viel Scorerpunkte vorweisen.