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Salihamidzic über die erneute Kimmich-Quarantäne: „Es ist eine schwierige Situation“

Hasan Salihamidzic
Foto: Getty Images

Der FC Bayern wird in den kommenden rund sieben Tagen auf Joshua Kimmich verzichten müssen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler befindet sich, nach Kontakt zu einer infizierten Person, erneut in Quarantäne. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich nun zu der aktuellen Lage rund um Kimmich geäußert und betont, dass dies keine einfache Situation für die Bayern sei.



Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste sich Joshua Kimmich in Quarantäne begeben. Der Mittelfeldspieler fehlte den Bayern nicht nur gestern bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg, sondern fällt auch für das CL-Spiel kommende Woche gegen Dynamo Kiew aus und könnte auch das Bundesliga-Heimspiel in einer Woche gegen Bielefeld verpassen.

Während die FCB-Fans mittlerweile sichtlich genervt sind von Kimmich und dessen Impfstatus sind, der maßgeblich für die beiden Quarantänen verantwortlich ist, probierte Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic die Wogen zu glätten.

„Müssten das Beste daraus machen“

Vor dem Gastspiel in Augsburg äußerte sich der 44-jährige wie folgt dazu: „Es kommt immer etwas Neues dazu. Wir müssen mit der Situation umgehen und das Beste daraus machen.“ Salihamidzic blieb, wie immer zuletzt, sehr diplomatisch bei diesem Thema: „Natürlich ist meine Haltung und die des Klubs, dass wir uns alle impfen lassen wollen, weil das der einzige Weg aus der Pandemie ist. Aber man muss auch akzeptieren, dass das nicht alle so sehen. Es ist eine schwierige Situation.“

Die Politik hat zuletzt angedeutet, dass es bald zu einer 2G-Pflicht in der Bundesliga kommen könnte. In diesem Fall könnte Kimmich vorerst überhaupt nicht mehr spielen als ungeimpfter Profi. Gerüchten zufolge gibt es vier weitere FCB-Profis, die noch nicht geimpft sind. Laut Salihamidzic werden die Bayern diese gesetzlichen Vorgaben akzeptieren: „Wir werden das genauso akzeptieren, wie die Politiker das entscheiden. Wir müssen alle die Gesetze in diesem Land beachten.“