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Roca-Wechsel nach Frankfurt: Die Bayern müssen der Eintracht finanziell entgegenkommen

Marc Roca
Foto: IMAGO

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Marc Roca kurz davor den FC Bayern im Winter vorzeitig zu verlassen. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wurde zuletzt mit einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Die Hessen sollen durchaus interessiert sein, sind jedoch auf ein Entgegenkommen der Bayern angewiesen, um einen Transfer finanziell zu stemmen.



Die Zeichen zwischen Roca und den Bayern stehen deutlich auf Abschied. Der Mittelfeldspieler spielt unter Julian Nagelsmann überhaupt keine Rolle und hat in der laufenden Saison noch kein einziges Spiel für den Rekordmeister absolviert.

Gerüchten zufolge haben die Bayern bereits vergangenen Sommer versucht der Spanier „loszuwerden“, ohne wirklichen Erfolg. Im Winter wollen die Münchner einen neuen Anlauf starten. Im Raum steht demnach sowohl eine Leihe als auch ein dauerhafter Verkauf.

Frankfurt kann sich Roca (noch) nicht leisten

In den vergangenen Tagen machten Meldungen die Runde, wonach Eintracht Frankfurt sich Gedanken über eine Roca-Verpflichtung im Januar macht. Laut der „Frankfurter Neuen Presse“ bereiten die finanziellen Rahmenbedingungen den Hessen jedoch Probleme. Vor allem das Gehalt von Roca ist ein Knackpunkt. Roca soll zwischen 2-3 Mio. Euro beim FC Bayern verdienen. Laut dem Blatt kommt eine Leihe im Winter für die SGE nur in Frage, wenn die Bayern „einen Teil des Gehalts übernehmen“.

Was im ersten Moment durchaus etwas außergewöhnlich klingt, ist bei Leihgeschäften durchaus üblich. Dem Vernehmen nach haben die Bayern solch ein Vorgehen zuletzt bei Fiete Arp angewandt. Der Stürmer wechselte im Sommer auf Leihbasis zu Holstein Kiel, der FCB soll jedoch weiterhin „große Teile“ vom Gehalt des Youngsters übernehmen.

Neben Frankfurt wurde Roca zuletzt auch mit einem Wechsel in seine spanische Heimat in Verbindung gebracht. Neben Betis Sevilla soll auch der FC Barcelona Roca auf dem Radar haben.