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ZSKA-Scoutingchef dementiert Cuisance-Ablöse: „Er hat noch keine 60 Minuten gespielt“

Michael Cuisance
Foto: IMAGO

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Michael Cuisance kurz davor den FC Bayern zu verlassen. Demnach liegen dem Franzosen zwei konkrete Angebote vor: Sowohl ZSKA Moskau als auch der FC Venedig wollen den 22-jährigen im Winter verpflichten. Die kolportierte Ablöse sorgt im Russland jedoch für Verwunderung.



Der Pay-TV-Sender „Sky“ hat gestern enthüllt, dass Venedig und Moskau bereit sind zehn Mio. Euro für Cuisance zu bezahlen. Viele Fans, Medien und Experten waren überrascht, dass die Münchner solch lukrative Angebote für den Dauerreservisten erhalten. Mit Blick auf die jüngsten Meldungen aus Russland, scheint es so als hätten sich die Bayern-Fans zu früh gefreut.

„Das ist zu viel für einen Spieler wie ihn“

ZSKA-Scoutingchef Andrej Movsesian hat sich zu den aktuellen Gerüchten rund um Cuisance geäußert und wollte diese nicht wirklich bestätigen: „Ja, wir ziehen Spieler für Verstärkungen in Betracht, es gibt eine Auswahlliste, und die Verhandlungen laufen. Cuisance? Wir äußern uns nicht zu Gerüchten.“

Interessant ist jedoch: Movsesian hält die kolportierte Ablöse für den Franzosen für unrealistisch: „Ich habe gelesen, dass CSKA angeblich 10 Millionen für ihn geboten hat… Aber wenn Sie mich fragen, ist das zu viel für einen Spieler, der in dieser Saison noch keine 60 Minuten gespielt hat“, betonte dieser gegenüber „Match TV“.

Laut Transfermarkt hat Cuisance aktuell einen Marktwert von fünf Mio. Euro. Dementsprechend ist die Reaktion von Movsesian nicht wirklich verwunderlich. Es wird spannend zu sehen, ob die Bayern den Mittelfeldspieler tatsächlich im Winter gewinnbringend verkaufen können. Der Rekordmeister selbst hat im Sommer 2019 zwischen acht bis zehn Mio. Euro für den 22-jährigen bezahlt. Borussia Mönchengladbach ist an einem Weiterverkauf durch den FC Bayern mit zehn Prozent beteiligt.

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Es waren vermutlich 10 Mio. Rubel gemeint…😉

Hoffentlich sind wir dieses Gespenst bald wieder los.

leider hat er nie wirklich eine chnace bekommen. schade.

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.