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Matthäus kontert Salihamidzic: „Die Kritik an der Abwehr tut ihm weh“

Lothar Matthäus
Foto: Getty Images

Beim FC Bayern geht es aktuell nicht nur auf dem Platz zur Sache, auch abseits davon sorgen die Münchner mal wieder für Schlagzeilen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus öffentlich abgewatscht und betont, dass ihm die Expertenmeinung des 60-jähirgen „vollkommen wurscht“ sei. Matthäus holt nun zum Gegenschlag aus.



Der TV-Experte hat das französische Abwehrduo Dayot Upamecano und Lucas Hernandez zuletzt scharf kritisiert. Aus Sicht des deutschen Rekordnationalspielers sind beide ein Unsicherheitsfaktor in der bayerischen Defensive. Zudem betonte Matthäus, dass das Preis-Leistung bei beiden FCB-Profis nicht passen würde.

Die Reaktion von Salihamidzic ließ nicht lange auf sich warten: „Wir haben Fehler gemacht und schlecht gespielt, das müssen wir einsehen. Aber wir stehen zu unseren Spielern, reden und arbeiten mit ihnen. Was Lothar sagt, ist mir vollkommen wurscht“, konterte der der 44-Jährige am Mittwochabend im Rahmen des CL-Spiels gegen den FC Salzburg bei „DAZN“.

„Hasan spürt den Druck“

Wie bereits zu vermuten war, folgt nun der erneute Konter von Matthäus. Dieser fühlt sich durch die deutliche Antwort von Salihamidzic in seiner Kritik bestätigt: „Anhand seiner heftigen Reaktion auf meine Aussagen sieht man, dass es ihn berührt. Die Kritik an der Abwehr tut ihm weh, da Hasan weiß: Es ist die Wahrheit.“

Laut dem 60-Jährige möchte sein ehemaliger Mitspieler nicht nur die Spieler schützen sondern auch sich selbst: „Hasan spürt den Druck, da er für die Zusammenstellung des Kaders und speziell der Abwehr verantwortlich ist“, betonte dieser gegenüber der „BILD Zeitung“.

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Loddar liegt ganz richtig. Bei Brazzo hat es den Anschein, als könne er nicht mit Kritik umgehen. Sein Verhalten kommt eher sehr ignorant rüber.

Brazzo ist mal wieder dabei anzuklopfen wie weit et bei Nagelmann gehen kann unter dem Motto siehe Flick.Das Ende kennt jeder.Es kommt natürlich hinzu das er Nagelsmann geholt hat was für mich immer noch einen schalen Geschmack hat.

Geben wir Max Eberl noch ein Jährchen um sich zu erholen, und dann übernimmt er hoffentlich für Brazzo bei seinem Herzensverein. Wäre jedenfalls meine Wunschlösung!

Lothar hat Recht dennoch als Hernández gekauft würde war der Markt normal und bei Upamecano braucht es eben noch Zeit. Fakt ist die Erfahrung von Boateng und Alaba fehlen und wegen der Pandemie könnte der Verein nicht teure bessere Leute einkaufen, aber Hernández hat mit seinem Gehalt das Gefüge bei den Verteidiger zerstört. Hoffen wir das die den Andreas Christianson der Deutsch spricht und 11 Mio kann auch der Verein leisten.

Es ist beinahe unerklärlich, wie gestandene Nationalspieler des amtierenden Weltmeisters so weit unter ihrem Niveau spielen. Außer King sind die Franzosen völlig aus dem Tritt. Ich habe mir viele Spiele des Afrika Cups angesehen. Da hat Sarr einen deutlich abgeklärteren Eindruck gemacht als die momentanen Stammkräfte unserer Abwehr.

Man hätte Brazzo nie holen dürfen. Erstens ist er ein ganz schlechter Kaderplaner, siehe Sarr, Costa etc. Hinzu kommt der Streit mit Hansi Flick. Spätestens da hätte man sich trennen müssen von ihm. Aber nein, die Oberen stärken ihm noch den Rücken. Er ist für einen europäischen Spitzenclub einfach ungeeignet. Jetzt streut Lodda noch Salz in die Wunde. Bald ist es soweit und die Ära Brazzo hat Gott sei Dank ein Ende. Ich würde es zumindest begrüßen.

Matthäus ist doch nur sauer das er keinen Job beim FC Bayern bekommen hat.Bei alles und jedem hat er seinen Senf dazu.Er war ein Super Fußballer aber ansonsten überall ein Flop.Also soll er lieber mal den Ball flach halten.

Tja, der Loddar kennt dich im Fußballgeschäft aus.
Außerdem war er ein ausgezeichneter Defensiv Techniker mit viel Offensiv Kenntnis.

Leider findet man solche Typen heute nicht mehr bzw. nur sehr schwer.

Wer allerdings in kurzer Zeit drei Spitzenkräfte ziehen lässt, darf sich nicht beschweren, wenn es Kritik hagelt.

Am Ende wird Bayern so spielen wie RBL – sich totlaufen und wundern.

Dortmund, ehemals Hoffenheim; die neue Trainergilde braucht Zehnkämpfer mit etwas Ballgefühl.
Und schon sind die Zuschauer begeistert,

Dann doch lieber Mbape oder Ronaldo zuschauen, die spielen noch mit Ball und Gegner, weil sie der Zehnkämpfer nicht greifen kann.

King und Lewy kann man in diese Reihe einordnen.

Leider werden auch solche Spieler bald nicht mehr zu finden, und wenn doch, finanziell nicht mehr zu haben sein.

Bayern sollte seine Scouts in den Außenbezirken von Paris suchen lassen – rechtzeitig.

Die beiden Spieler von Leipzig sind keine leistungsfähige Spieler für Bayern. Schade das Geld ist in den Sand gesetzt.