Ibrahimovic vor Bayern-Durchbruch? Ex-Coach bremst Erwartungen

Sebastian Mittag
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Arijon Ibrahimovic erhält beim FC Bayern die Chance, sich dauerhaft im Profikader zu etablieren. Nach seiner Leihe zum 1. FC Heidenheim kehrte der Offensivspieler an die Säbener Straße zurück und soll künftig eine größere Rolle spielen. Sein ehemaliger Trainer Frank Schmidt ist vom Potenzial des 20-Jährigen überzeugt – warnt jedoch davor, den nächsten Entwicklungsschritt als selbstverständlich anzusehen.

Mit der Vertragsverlängerung bis 2028 haben die Bayern ein klares Zeichen gesetzt. Ibrahimovic gehört weiterhin zu den Spielern, denen die Verantwortlichen eine große Zukunft zutrauen. In der neuen Saison soll er vor allem auf der linken Offensivseite als Backup für Luis Diaz wertvolle Einsatzminuten sammeln und sich Schritt für Schritt im Team von Vincent Kompany festspielen.


Die Leihe nach Heidenheim hat dabei ihren Zweck erfüllt. In der Bundesliga sammelte der Offensiv-Allrounder wichtige Erfahrungen und entwickelte sich unter Frank Schmidt weiter.

Frank Schmidt sieht großes Potenzial

Im Gespräch mit SPORT1 zog der Heidenheim-Coach ein positives Fazit über die gemeinsame Zeit. „Ich kann nur die Zeit bewerten, in der Ari bei uns war, und wie zufrieden wir mit seiner Leistung waren“, erklärte Schmidt.

Der 51-Jährige sieht Ibrahimovic trotz seiner Bundesliga-Erfahrung noch ganz am Anfang seiner Entwicklung: „Er ist nach wie vor ein junger Spieler, der in der letzten Saison seine ersten nachhaltigen Schritte in der Bundesliga gemacht hat.“

Als Beispiel nannte Schmidt das spektakuläre 3:3 gegen den FC Bayern in der vergangenen Rückrunde, bei dem Ibrahimovic mit einer Torvorlage auf sich aufmerksam machte. Für den erfahrenen Trainer ist das jedoch erst der Anfang.

„Wenn man gesehen hat, was er da auf den Platz gebracht hat, dann hat man schon auch die Fantasie und den Glauben, dass er am Beginn seiner Karriere ist und natürlich auch noch große Schritte gehen kann, aber auch noch vieles lernen muss. Ich bin mir sicher, dass ihm das in dem Umfeld bei Bayern München gelingen kann, aber ein Selbstläufer wird das nicht“, betonte Schmidt.

Bayern fordert den nächsten Schritt

Arijon Ibrahimovic
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Auch an der Säbener Straße ist die Marschroute klar definiert. Sportdirektor Christoph Freund machte nach der Vertragsverlängerung deutlich, dass Ibrahimovic nun den Übergang vom Talent zum festen Profi schaffen soll.

„Jetzt geht es für ihn nicht mehr allein ums Lernen – jetzt geht es ums Angreifen, hier beim FC Bayern“, erklärte Freund in einer Vereinsmitteilung.

Der Offensivspieler selbst verfolgt genau dieses Ziel. „Ich will mich hier beweisen und durchsetzen, so viele Minuten wie möglich sammeln“, sagte Ibrahimovic zuletzt der Münchner Abendzeitung. Dabei macht der 20-Jährige keinen Hehl daraus, wie viel ihm die neue Chance bedeutet: „Ich freue mich riesig, dass ich die Chance beim größten Klub der Welt bekomme.“

Mit Luis Diaz vor sich im Konkurrenzkampf dürfte Ibrahimovic zwar zunächst die Rolle des Herausforderers einnehmen. Nach seinen überzeugenden Leistungen in Heidenheim und seinem starken Auftritt im Testspiel gegen den FC Rottach-Egern besitzt der 20-Jährige jedoch beste Voraussetzungen, sich unter Vincent Kompany als wertvolle Alternative zu empfehlen.

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