Ersatz für Musiala? Bayern trifft Entscheidung nach Diagnose

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Jamal Musiala schockte zuletzt die Fans des FC Bayern, als er in wenigen Tagen gleich zweimal auf dem Platz zusammensackte. Vor allem, weil die Ursache nicht bekannt war. Mittlerweile herrscht Klarheit, was die Diagnose angeht. Fragen bleiben trotzdem offen. 

„Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind“, klärte Musiala im Anschluss an seinen zweiten Zusammenbruch während des Spiels gegen Heidenheim auf.


Schon gegen Leipzig sackte er zusammen, wirkte danach benommen. Ein Notarzt kam auf das Feld, reckte aber schnell wieder die Daumen nach oben. Die Krankheit von Musiala ist behandelbar und theoretisch in den Griff zu bekommen, aber es gibt keine Garantien, was eine Ausfalldauer angeht.

Bayern trifft Entscheidung nach Musiala-Diagnose

Gerade dann, wenn Musiala erneut länger pausieren muss, ist das natürlich nicht nur für den Spieler selbst, sondern auch für Bayern ein Problem. Laut Sky Informationen hat man beim Rekordmeister nun aber beschlossen, keinen Spieler für Musiala zu verpflichten.

Max Eberl
Foto: IMAGO

Das ist demnach überhaupt kein Thema. Stattdessen konzentriert man darauf, Musiala bei seinem Genesungsprozess bestmöglich zu unterstützen. Es geht dabei um eine Einstellung der Medikamente, die in enger Absprache mit den behandelnden Neurologen vorgenommen wird.

Niemand kann momentan seriös sagen, wann genau Musiala wieder spielt und wann er wieder beschwerdefrei spielen kann. Aber Bayern will ihm den Druck nehmen, hat zudem noch weitere Optionen neben ihm für die Spielmacherposition. Serge Gnabry, Ismael Saibari, Tom Bischof, Lennart Karl und Michael Olise können theoretisch allesamt auf der 10 spielen.

Ohne diesen Druck kann sich Musiala vor allem erst einmal darauf konzentrieren, mit der Krankheit umzugehen und zu verstehen, was sie bedeutet.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel