Die Sorgen um Jamal Musiala beschäftigen den FC Bayern momentan. Gegen RB Leipzig und auch gegen den 1. FC Heidenheim sackte er nach seiner Einwechslung auf dem Feld zusammen. Jeweils wurde er behandelt und ausgewechselt. Am Dienstag gab er auch seine Diagnose bekannt.
Musiala leidet an so genannten Absencen, während denen er kurzzeitig das Bewusstsein und die Orientierung verliert. Deswegen wirkte er auch benommen, konnte in beiden Fällen den Platz aber auf den eigenen Beinen verlassen.
Am gestrigen Dienstag herrschte noch viel Aufregung im Hinblick auf Musiala, gerade weil viele Dinge ungewiss waren und zum Teil noch immer sind. Am Mittwoch gab Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen nun ein Update zum Gesundheitszustand von Musiala.
Dreesen spricht über Musiala
Am Rande der Preisverleihung des Goldenen Schuhs für Harry Kane im Bayern-Museum sprach Dreesen nicht nur über den Protagonisten des Nachmittags, sondern auch über das Sorgenkind Musiala.
Auf Nachfrage der Journalisten erklärte Dreesen: „Zuerst sind unsere Gedanken bei Jamal, wir sind ja auch mitbetroffen, wünschen ihm das Beste. Es ist unsere Aufgabe, gemeinsam mit seinen Ärzten und seinem Management das Beste für ihn zu tun. Er braucht ein Umfeld, das ihm die Ruhe gibt, sich auf sich zu konzentrieren und das zu tun, was er am liebsten tut: Fußball spielen.“

Und weiter: „Wir sind ja auch nicht erst seit gestern informiert über die Situation. Wir stehen in ständiger Absprache mit seinen Ärzten, die dafür gesprochen haben, dass er spielen kann. Daher hoffen wir alle, dass jetzt schnell die Stabilität zurückkehrt und er zu seinem alten Spiel zurückkehrt.“
Doch wie ging es Musiala selbst direkt nach dem gestrigen Vorfall? „Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich den Spieler nicht am Boden zerstört gesehen haben. Er geht ganz klar mit der Situation um, wie man auch an seinem Statement sieht. Der Spieler geht absolut in einer Klarheit damit um, hat eine Perspektive, dass es medikamentös behandelt werden kann“, so Dreesen weiter.

