„Sein Ziel ist klar“: Neuer sieht Urbig auf dem Weg zur Nummer 1

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Noch steht Manuel Neuer im Tor des FC Bayern. Der 40-Jährige denkt trotzdem bereits an die Zukunft und hat einen klaren Favoriten für seine Nachfolge. Der langjährige Stammtorhüter des Rekordmeisters wird seine Karriere voraussichtlich im Sommer 2027 beenden – und sieht in Jonas Urbig seinen Nachfolger. Der 23-Jährige hat in den vergangenen Monaten zunehmend Verantwortung übernommen und sich dabei das Vertrauen seines prominenten Konkurrenten erarbeitet.

Um ein Jahr hat Manuel Neuer seinen Vertrag beim FC Bayern nochmal verlängert. Damit ist klar, dass er auch in der kommenden Saison zwischen den Pfosten stehen wird. Gleichzeitig deutet einiges darauf hin, dass dies seine letzte Saison sein könnte. In Teamkollege Jonas Urbig sieht Neuer seinen prädestinierten Nachfolger.


Im Interview mit DAZN betonte Neuer, dass seine Aufgabe innerhalb der Torhütergruppe längst über das eigene Leistungsniveau hinausgeht. Der 40-Jährige will Urbig dabei helfen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und perspektivisch selbst die Nummer eins zu werden.

„Es ist genau dieselbe Verantwortung, die ich in den letzten anderthalb Jahren getragen habe. Es ist mein Ziel, unser gemeinsames Ziel, dass er sich weiterentwickelt und den nächsten Schritt macht, um langfristig die Nummer eins beim FC Bayern und auch in der Nationalmannschaft zu werden“, erklärte Neuer.

Neuer traut Urbig den nächsten Schritt zu

Urbig hat sich in der vergangenen Saison mehrfach auf großer Bühne beweisen dürfen. Dabei überzeugte der Schlussmann nicht nur mit seinen Fähigkeiten auf der Linie, sondern insbesondere mit seiner Ruhe in schwierigen Situationen.

Auch Neuer nimmt diese Entwicklung wahr. Der erfahrene Bayern-Keeper sieht beim Youngster bereits wichtige Eigenschaften, die ein Torhüter auf höchstem Niveau benötigt.

„Er hat gute Spiele gemacht und war in Drucksituationen ruhig und abgeklärt. Er ist definitiv bereit für die große Bühne“, so Neuer.

Für Urbig ist das ein bemerkenswertes Lob. Schließlich kommt es nicht häufig vor, dass ein Torhüter von der Erfahrung eines Manuel Neuer seinen eigenen potenziellen Nachfolger derart deutlich hervorhebt.

Konkurrenz bleibt bestehen

Trotz der positiven Worte ist die Situation zwischen den beiden Bayern-Torhütern weiterhin von Konkurrenz geprägt. Neuer ist nach wie vor der etablierte Stammtorhüter und besitzt beim Rekordmeister einen hohen Stellenwert. Jonas Urbig beschrieb das Verhältnis der beiden Torhüter zuletzt als „befreundete Konkurrenten“.

Jonas Urbig, Manuel Neuer
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Urbig muss sich seinen Platz deshalb weiterhin erarbeiten. Gleichzeitig dürfte ihm die Unterstützung seines erfahrenen Kollegen helfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen.

Neuer sieht seine Rolle dabei offenbar nicht als Hindernis für Urbig, sondern als Chance. Er will seine Erfahrung weitergeben und den jungen Keeper auf das vorbereiten, was ihn langfristig erwartet.

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