Am Dienstagabend tagte der Aufsichtsrat des FC Bayern und entschied über die Zukunft von Jan-Christian Dreesen und Max Eberl. Und das positiv. Beide verlängerten ihren Vertrag vorzeitig bis 2029. Das machte vor allem Eberl sehr glücklich.
Zuvor wurde bereits berichtet, dass es sowohl bei Dreesen als auch bei Eberl sehr positiv aussehen soll, was eine Verlängerung angeht. Da diese auch am Dienstag schon offiziell verkündet wurde, gab es im Vorfeld vermutlich schon Gespräche.
Bayern kann jetzt zumindest für die mittelfristige Zukunft planen. Sportdirektor Christoph Freund könnte auch noch verlängern, das wird aber ein Thema für Eberl und co. sein.
Eberl spricht von Herzensangelegenheit
Besonders bei Eberl ist zu merken, dass er eine Verlängerung sehr herbeigesehnt hat. Er äußerte sich entsprechend positiv und erfreut nach seiner erfolgten Vertragsverlängerung.
„Der FC Bayern ist für mich seit meiner Zeit in der Jugend eine Herzensangelegenheit. Genauso wie meinen Vorstandskollegen ist es mir daher ein Anliegen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und im Sinne der gesamten FC-Bayern-Familie auch künftig alles für den sportlichen Erfolg einzubringen. Das Vertrauen des Aufsichtsrats ist ein wertvolles Zeichen, über das ich mich sehr freue“, so Eberl.

Insbesondere der schnell abgewickelte Transfersommer auf der Zugangsseite wurde Eberl intern positiv ausgelegt. Ismael Saibari und Nathaniel Brown wurden schon früh verpflichtet, beide Transfers waren schon vor dem Start der Weltmeisterschaft weitgehend in trockenen Tüchern. Zudem ist es Eberl gelungen, auch Spieler zu verkaufen, die den Klub verlassen sollten.
Derzeit arbeitet der Sportvorstand daran, auch noch Bryan Zaragoza und Joao Palhinha abzugeben. Selbst bei Sacha Boey gibt es noch Hoffnung. Auch, weil er intern mehr und mehr kommuniziert und sich das Verhältnis unter anderem zu Bayern-Patron Uli Hoeneß verbessert hat, war die Verlängerung am Ende nur noch Formsache.

