Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer und soll die deutsche Nationalmannschaft wieder in die Erfolgsspur bringen. Der Ex-Coach des FC Liverpool und des BVB überlässt dabei offenbar nichts dem Zufall.
Im Vordergrund stehen natürlich sportliche Fragen. Aber auch darüber hinaus sollen Revolutionen im Verband vorangetrieben werden. Die Nachwuchsabteilung soll verbessert werden, hier sollen sich strukturelle Dinge verändern.
Per Mertesacker wird deswegen auch bald einen Job beim DFB antreten. Er hat lange Jahre als Akademieleiter beim FC Arsenal gearbeitet und bringt das Knowhow mit. Klopp wird selbst Mitte September seinen Kader für die ersten Länderspiele nominieren. Vorher glühen die Drähte aber schon auf Hochtouren.
Klopp im Austausch mit Kompany
Für einen Bundestrainer ist es nämlich wichtig, auch zu wissen, wie die aktuellen Vereinstrainer denken. Vor allem diejenigen, die Nationalspieler für den DFB abstellen. Es geht um gemeinsame Interessen, aber auch um Einschätzungen zu Spielern.
Laut Sky Informationen hat Klopp deswegen auch schon Telefonate geführt. Besonders intensiv mit Vincent Kompany, Niko Kovac und Sebastian Hoeneß. Also mit den Trainern, deren Teams die meisten potenziellen Nationalspieler stellen.

Klopp möchte den Vereinen deutlich machen, wie eng er mit ihnen zusammenarbeiten und regelmäßig in Kontakt bleiben möchte. Das ist auch dann wichtig, wenn es um die Einschätzung des gesundheitlichen Zustands eines Spielers geht. Angeschlagene Spieler sollen keinem Risiko ausgesetzt werden. Das ist übrigens im Interesse aller, also sowohl der Vereine als auch der Spieler und auch des Nationaltrainers.
Ein enger Austausch scheint also das Mittel der Wahl zu sein. Wenn hier gleich eine frühzeitige Basis vorhanden ist, dann erleichtert das spätere Kontakte ungemein. Das weiß Klopp, der auch intern im Verband dafür sorgen will, dass alle an einem Strang ziehen.

