Am Samstag spielt der FC Bayern im Abendspiel der Bundesliga auswärts gegen den FC Schalke 04. Die Königsblauen haben bei ihrer Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse zunächst einmal eine Auswärtsniederlage in Augsburg hinnehmen müssen.
Dass gleich am zweiten Spieltag der Rekordmeister nach Gelsenkirchen kommt ist nicht ideal für die Königsblauen. Schalke will und muss versuchen, in diesem Duell eine gute Rolle zu spielen und sich zu steigern.
„Wir können sehr viel lernen aus den 90 Minuten. Die Bundesliga verlangt einfach ein anderes Level an Wachsamkeit in allen Momenten“, sagte Miron Muslic, der Coach der Schalker, nach dem ersten Spiel der neuen Saison.
Muslic lässt mit Aussage aufhorchen
Der Trainer des Aufsteigers will aber nicht davon wissen, dass das anstehende Spiel gegen den Rekordmeister zu einem Problem werden könnte. „Nein. Fatal? Es ist der 2. Spieltag“, reagierte Muslic nach dem Augsburg-Spiel.
Ohnehin war der Trainer des nächsten Bayern-Gegners in der Liga nach der Partie am 1. Spieltag gut drauf. Und erzählte auch gleich noch einen Schwank. Er habe vor dem Spiel „den Sohnemann“ von FCA-Coach Manuel Baum kennengelernt, der mit dem Trainer zusammen am Freitag in München war, um das 5:1 der Bayern gegen Stuttgart anzusehen.

„Ich habe ihm dann gesagt, ich bin Sechziger-Fan. Von dem her habe ich schon mal für klare Verhältnisse vor dem Spiel gesorgt“, sagte Muslic und lächelte dabei.
Eine Aussage, die beim FC Bayern sicher nicht ganz so gut ankommen wird, auch wenn es scherzhaft gemeint ist.
Für die kommenden Aufgaben, also auch gegen den FC Bayern, gab Muslic derweil die Richtung vor: „Die Mannschaft hat Lust, zu lernen. Unsere Mannschaft hat Lust, sich zu entwickeln. Wir wissen, die nächsten zehn Monate werden brutal intensiv, die werden richtig fordernd. Aber auf das sind wir auch vorbereitet.“

