Kein Happy End für Bayern! Boey-Wechsel zu Fulham ist geplatzt

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Der FC Bayern muss im Transferpoker um Sacha Boey den nächsten Rückschlag hinnehmen. Ein Last-Minute-Wechsel des Rechtsverteidigers zum FC Fulham wird nicht zustande kommen. Damit läuft den Münchnern bei ihrem letzten großen Verkaufskandidaten endgültig die Zeit davon.

Am Dienstag machten Meldungen die Runde, wonach Boey Gespräche mit Fulham führt. Der Premier-League-Klub war auf der Suche nach Verstärkung für die rechte Abwehrseite und hatte den 25-Jährigen offenbar als mögliche Option ins Visier genommen.


Wie Transfer-Insider Matteo Moretto nun berichtet, ist der mögliche Deal allerdings geplatzt. Der Grund dafür liegt nicht bei Boey oder dem FC Bayern, sondern bei Kenny Tete.

Fulham nimmt Abstand von Boey-Transfer

Demnach war Boey bei Fulham lediglich als Ersatz für Tete eingeplant. Da der Niederländer die Londoner nun doch nicht verlassen wird, besteht für den englischen Erstligisten kein Bedarf mehr auf der Rechtsverteidigerposition. Ein Wechsel des Bayern-Profis nach London ist damit vom Tisch.

Für die Verantwortlichen an der Säbener Straße ist diese Entwicklung besonders bitter. Boey gilt schon seit geraumer Zeit als Verkaufskandidat. Die Münchner haben in den vergangenen Wochen intensiv nach einem Abnehmer für den Franzosen gesucht, bislang allerdings ohne Erfolg.

Sportvorstand Max Eberl hatte bereits öffentlich deutlich gemacht, dass Bayern dem Außenverteidiger bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen würde. In der sportlichen Planung spielt Boey nur noch eine untergeordnete Rolle.

Nun wird die Zeit jedoch zum entscheidenden Faktor. Für die meisten europäischen Top-Ligen endet die Sommer-Transferperiode am Dienstagabend. Damit schwinden die Optionen für einen kurzfristigen Abschied erheblich.

Bleibt nur noch die Türkei als Ausweg?

Sacha Boey
Foto: Getty Images

Komplett ausgeschlossen ist ein Boey-Abgang dennoch nicht. In einigen Ländern bleibt das Transferfenster noch länger geöffnet. Dazu gehört unter anderem die Türkei, wo noch bis zum 4. September Transfers getätigt werden können.

Eine Rückkehr in die Süper Lig wäre für Boey grundsätzlich keine völlig neue Option. Der Franzose kennt die türkische Liga bestens und spielte vor seinem Wechsel zum FC Bayern für Galatasaray. In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über eine mögliche Rückkehr in die Türkei.

Ob sich in den kommenden Tagen tatsächlich noch eine konkrete Möglichkeit ergibt, bleibt allerdings abzuwarten. Klar ist: Mit dem geplatzten Fulham-Deal ist eine weitere vielversprechende Option weggefallen.

Sollte sich bis zum Ende der noch geöffneten Transferfenster kein Abnehmer finden, müsste Boey zumindest vorerst in München bleiben. Für den FC Bayern wäre das ein unbefriedigendes Ende des Transfersommers – schließlich ist der Franzose inzwischen das letzte große Transferproblem im Kader des Rekordmeisters.

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