„Ans Limit oder darüber“: Bischof enthüllt Kompanys knallhartes Bayern-Training

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Beim FC Bayern geht es nicht nur während der Spiele intensiv zur Sache. Tom Bischof verrät, wie Vincent Kompany seine Stars im Training ans Limit bringt.

Der FC Bayern bereitet sich derzeit auf den Start in die neue Champions-League-Saison vor. Am Donnerstagabend empfangen die Münchner Bodo/Glimt in der Allianz Arena. Nach dem 0:0 beim FC Schalke 04 soll gegen die Norweger wieder ein Sieg her.


Damit seine Mannschaft für die hohe Belastung auf nationaler und internationaler Bühne gerüstet ist, verlangt Vincent Kompany seinen Spielern offenbar schon unter der Woche einiges ab. Wie hoch die Intensität an der Säbener Straße tatsächlich ist, hat nun Tom Bischof verraten.

Im Rahmen einer Pressekonferenz für den vereinseigenen Teens-Club räumte der 21-Jährige mit der Vorstellung auf, dass die Bayern-Stars zwischen den Pflichtspielen ruhiger angehen lassen.

„Vielleicht denken viele, dass wir im Training ein wenig herunterfahren oder Top-Stars wie Harry Kane, Michael Olise oder Luis Diaz dann weniger machen. Aber bei uns ist es so: Unser Ziel ist es, dass das Training härter ist als das Spiel am Wochenende. Damit wir dann perfekt vorbereitet sind. Das wissen nicht viele. Wir wollen immer ans Limit oder darüber kommen.“

Bischof schwärmt vom Niveau im Bayern-Training

Kompany setzt bei seinen Einheiten regelmäßig auf intensive Spielformen mit Wettkampfcharakter. Der Bayern-Coach fordert aggressives Pressing, schnelle Ballgewinne und ein hohes Tempo. Dabei greift der frühere Innenverteidiger gelegentlich sogar selbst ein und sucht den Zweikampf mit seinen Spielern.

Besonders beeindruckt zeigt sich Bischof vom abschließenden Trainingsspiel. Auf die Frage nach seiner Lieblingsübung antwortete der Mittelfeldspieler: „Das Elf-gegen-Elf weil es einfach ein brutales Level ist. Das habe ich noch nie erlebt, das ist einfach eine brutale Qualität – und dadurch verbessert man sich tagtäglich.“

Für Bischof selbst sind die Einheiten auch eine Möglichkeit, sich für mehr Spielzeit zu empfehlen. Der deutsche Nationalspieler kommt bislang vor allem als Alternative im zentralen Mittelfeld zum Einsatz. Beim 0:0 auf Schalke wurde er in der Schlussphase für Aleksandar Pavlovic eingewechselt.


 

Die hohe Trainingsintensität passt zu Kompanys Spielidee. Seit seinem Amtsantritt setzt der Belgier auf aggressives Gegenpressing und möchte den Gegner möglichst früh unter Druck setzen. Gleichzeitig arbeitet der Bayern-Coach daran, seine Mannschaft variabler zu machen.

Dass dies notwendig ist, zeigte zuletzt das Gastspiel auf Schalke. Die Königsblauen verteidigten tief, kompakt und mit enormer Intensität. Bayern erspielte sich zwar mehrere Großchancen, fand über weite Strecken aber nicht die gewohnten Lösungen und musste sich erstmals in dieser Bundesliga-Saison mit einem Unentschieden begnügen.

Schon gegen Bodo/Glimt könnte die Mannschaft erneut vor einer ähnlichen Aufgabe stehen. Die Grundlage dafür, auch gegen unangenehme Gegner über 90 Minuten ein hohes Tempo gehen zu können, legt Kompany offenbar bereits an der Säbener Straße – mit Trainingseinheiten, die laut Bischof sogar härter sein sollen als die Spiele selbst.

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