Wegen Bayern-Star Brown: Klopp nimmt Kompany auf die Schippe

Sebastian Mittag
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Jürgen Klopp und Vincent Kompany haben sich intensiv über ihre Spielideen ausgetauscht. Dabei lernte der Bayern-Coach auch den Humor des neuen Bundestrainers kennen.

Jürgen Klopp nutzt die ersten Wochen als Bundestrainer, um sich intensiv mit den Trainern seiner Nationalspieler auszutauschen. Bei seinem Besuch an der Säbener Straße traf sich der 59-Jährige deshalb auch ausführlich mit Bayern-Coach Vincent Kompany.


Dabei ging es vor allem um die unterschiedlichen taktischen Ansätze. Klopps Spielidee basiert wie schon bei seinen früheren Stationen in Mainz, Dortmund und Liverpool auf hoher Intensität und aggressivem Gegenpressing. Defensiv bevorzugt der neue Bundestrainer eine Raumdeckung. Beim FC Bayern setzt Kompany dagegen stärker auf direkte Zuordnungen.

Ganz so groß sind die Unterschiede aus Sicht des Belgiers allerdings nicht. Laut Sport BILD zog sich Kompany mit Klopp in sein Trainerbüro im ersten Stock der Säbener Straße zurück und erklärte ihm seine Vorstellungen anhand einer Magnettafel. Sein Ansatz sei eher als „hybride Manndeckung“ zu verstehen.

Anschließend gingen die beiden Trainer die einzelnen Positionen durch. Bei Nathaniel Brown konnte sich Klopp dabei einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

Kompany und Klopp sprachen über Browns Rolle

Als Kompany beim 23 Jahre alten deutschen Nationalspieler angekommen war, scherzte Klopp: „Jetzt haben wir endlich mal wieder einen deutschen Linksverteidiger – und dann stellst du ihn auf der Zehn auf.“

Jürgen Klopp, Vincent Kompany
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Hintergrund ist Browns ungewöhnliche Rolle beim FC Bayern. Obwohl der Neuzugang eigentlich auf der linken Abwehrseite zu Hause ist, setzte Kompany ihn aufgrund der personellen Situation auch auf der zentralen Offensivposition ein.

Der Bayern-Coach nahm Klopps Spruch laut Sport BILD mit Humor. Gleichzeitig versprach Kompany seinem Trainerkollegen, Brown künftig auch wieder auf dessen angestammter linken Seite einzusetzen.

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