Franck Ribéry treibt seine Trainerkarriere weiter voran. Der ehemalige Bayern-Star hat in Italien erfolgreich seine Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz abgeschlossen. Damit ist der Franzose dem Einstieg ins Trainergeschäft einen weiteren Schritt nähergekommen.
Ribéry absolvierte seine Ausbildung in Italien und reichte nun seine Abschlussarbeit ein. Diese trägt den Titel „Der Fußball, den ich mir wünsche – zwischen Tradition und Innovation, auf der Suche nach Geschwindigkeit.“
Der ehemalige Offensivspieler hatte bereits nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn erste Erfahrungen im Trainerbereich gesammelt. Seine nun abgeschlossene Ausbildung für die UEFA-Pro-Lizenz ist jedoch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur eigenen Cheftrainerkarriere.
Ribéry verbrachte einen großen Teil seiner Laufbahn beim FC Bayern und entwickelte sich in München zu einer Vereinsikone. Von 2007 bis 2019 lief der Franzose für den deutschen Rekordmeister auf und gewann zahlreiche Titel. Zu seinen größten Erfolgen gehören neun deutsche Meisterschaften, sechs DFB-Pokalsiege und der Gewinn der Champions League 2013.
Nach seinem Abschied aus München setzte Ribéry seine Karriere in Italien fort. Zunächst spielte er für die AC Florenz, anschließend wechselte er zu US Salernitana, wo er 2022 seine aktive Laufbahn beendete. Auch nach seinem Karriereende blieb er dem italienischen Fußball verbunden.
Startet Ribéry bald als Trainer durch?
Mit der erfolgreich abgeschlossenen Pro-Lizenz-Ausbildung sind nun die Voraussetzungen geschaffen, damit Ribéry künftig auch als Cheftrainer arbeiten kann. Wo der nächste Schritt erfolgen könnte, ist allerdings noch offen.
Durch seine langjährige Erfahrung in Deutschland und Italien verfügt der 43-Jährige über einen breiten Einblick in unterschiedliche Fußballkulturen. Seine Abschlussarbeit deutet zudem darauf hin, dass sich Ribéry intensiv mit der Entwicklung des modernen Fußballs auseinandersetzt.
Vor allem das Thema Geschwindigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Während seiner aktiven Karriere war genau diese Fähigkeit eine der größten Stärken des Flügelspielers. Gemeinsam mit Arjen Robben bildete Ribéry beim FC Bayern über Jahre eines der gefürchtetsten Flügelduos Europas.
Nun könnte der Franzose diese Erfahrungen von der Seitenlinie aus weitergeben. Ob seine erste Station als Trainer in Italien oder im Ausland liegen wird, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch: Ribérys Weg in den Trainerberuf nimmt immer konkretere Formen an.

