Urbig greift im DFB-Tor an! Klopp öffnet dem Bayern-Star die Tür

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Das Wechselspiel im DFB-Team ist in vollem Gange. Nach den ersten beiden Spielen in der Nations League tauschte Jürgen Klopp beinahe den kompletten Kader aus. Das sorgte dafür, dass Bayern-Torhüter Jonas Urbig nun zum Aufgebot gehört. Und der hat viel vor. 

Es ist eine eher ungewöhnliche Konstellation mit Urbig. Denn der junge Torhüter, der zweifellos über ein Riesenpotenzial verfügt, ist beim FC Bayern kein Stammspieler. Er wird als Nummer eins für die Zeit nach Manuel Neuer aufgebaut.


Trotzdem bringt er ein solch interessantes Gesamtpaket mit, dass er schon jetzt zum Torwartteam in der Nationalelf gehört. Das Spiel in München gegen Serbien am Donnerstag wird er bekommen, um sich zu präsentieren.

Urbig will seine Chance nutzen

Jürgen Klopp sendete dahingehend schon früh ein Zeichen. Denn Urbig war der Spieler, der zur Pressekonferenz berufen wurde. Das passiert in der Regel nur dann, wenn ein Spieler auch im darauffolgenden Spiel von Beginn an aufläuft. Am Abend folgte dann die Bestätigung. Im dritten DFB-Spiel unter Klopp wird also der dritte Torhüter im Tor stehen. Der Bundestrainer nutzt die ersten Spiele also bewusst dafür, Dinge auszuprobieren.

Jürgen Klopp
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Urbig, der schon als Trainingstorhüter bei der Weltmeisterschaft im Sommer mit dabei war, hat sich viel vorgenommen, will sein bestmögliches Niveau zeigen. Wenn er das erreicht, dann kann er in der Hierarchie der Torhüter beim DFB seine eigenen Ansprüche untermauern. Es ist nämlich ein offenes Rennen, auch wenn Klopp Marc-André ter Stegen viel Vertrauen ausgesprochen hatte.

Die Tür für Urbig ist offen

Denkbar ist, dass Klopp spätestens zu Beginn der EM-Qualifikation im neuen Jahr eine klare Nummer eins bestimmt. Bis dahin dürfen sich die besten Kandidaten beweisen. Im ersten Spiel gegen die Niederlande spielte ter Stegen, war auf der Linie hellwach und reagierte mehrfach gut, mit dem Ball am Fuß gab es aber einige Probleme, die sich auch bei seinem neuen Klub Ajax immer wieder zeigen.

Urbig ist ein Torhüter, der insbesondere im fußballerischen Bereich sehr viel mitbringt. Seine langen Bälle sind punktgenau, immer wieder initiiert er als Keeper der Bayern eigene Angriffe. Hier könnte er einen Vorteil haben. Alexander Nübel, der gegen Griechenland spielte, hatte derweil ein ganz anderes Problem. Er wurde quasi gar nicht gefordert, war beim Gegentor machtlos. Eine detaillierte Bewertung fällt also schwer, abgesehen natürlich von den Leistungen im Training.

Mit einem guten Spiel gegen Serbien hätte Bayern-Keeper Urbig jetzt die Chance, sich nachhaltig zu empfehlen, zu garantieren, zum festen Bestandteil des Torwartteams zu gehören. Das würde dazu führen, dass er zumindest ein Kandidat für den Stammplatz ist.

Das Argument, dass er im Verein Stammkraft sein muss, um im Tor zu stehen, zieht derweil nur bedingt. Einerseits hat Urbig in den letzten Monaten mehr Spiele absolviert als ter Stegen, andererseits geht es um das Gesamtpaket, das er mitbringt. Und nicht um die Anzahl der Minuten. Urbig hat also eine reelle Chance, mit einem guten Spiel in der Gunst des Bundestrainers zu steigen.

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