Tom Bischof überzeugt beim 2:0 gegen Serbien auf Anhieb. Florian Wirtz erklärt anschließend, was den Bayern-Youngster so stark macht.
Tom Bischof hat bei seinem ersten Auftritt für die deutsche A-Nationalmannschaft direkt Eindruck hinterlassen. Beim 2:0 gegen Serbien erzielte der 21-Jährige nicht nur sein erstes Länderspieltor, sondern überzeugte auch spielerisch im deutschen Mittelfeld.
Einer, der seine Leistung besonders genau beurteilen konnte, war Florian Wirtz. Der Liverpool-Star spielte an der Seite von Bischof und fand nach der Partie deutliche Worte für den Bayern-Youngster: „Seine Leistung hat mir sehr gut gefallen. Es hat mir viel Spaß gemacht, an seiner Seite zu spielen. Er bewegt sich sehr clever in die Räume und ist sehr gut am Ball. Er ist einfach ein sehr guter Spieler“, sagte Wirtz.
Wirtz hebt Bischofs Raumgefühl hervor
Gerade Bischofs Bewegung zwischen den Linien war gegen Serbien immer wieder auffällig. Der Mittelfeldspieler bot sich ständig an, löste sich geschickt aus engen Situationen und suchte auch selbst den Weg nach vorne.
Sein Treffer zum 1:0 war dabei die auffälligste Szene seines starken Auftritts. Nach einem Pfostenschuss von Wirtz reagierte Bischof am schnellsten und verwertete den Abpraller zur Führung.
Auch im Zusammenspiel mit Aleksandar Pavlovic funktionierte vieles bereits erstaunlich gut. Beide Bayern-Profis sorgten im Zentrum für viel Bewegung und Kontrolle, während Wirtz immer wieder in die offensiven Räume vorstieß.

Für Bischof ist das Lob von Wirtz ein weiteres starkes Signal nach einem nahezu perfekten DFB-Abend. Schon während und nach der Partie hatte der 21-Jährige viel Anerkennung für seinen Auftritt erhalten.
Mit seinem Debüt hat sich Bischof jedenfalls früh für weitere Einsätze unter Jürgen Klopp empfohlen. Dass nun auch Wirtz seine Spielintelligenz und Ballstärke hervorhebt, unterstreicht, wie schnell der Bayern-Youngster im DFB-Team angekommen ist.

