Neue Verletzungssorgen! Jetzt bangen Bayern und der DFB

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Der FC Bayern hat das Bundesliga-Topspiel bei Eintracht Frankfurt mit 1:0 gewonnen und seine Tabellenführung weiter ausgebaut. Kurz vor dem Ende wurde der wichtige Auswärtssieg allerdings von einem Schreckmoment um Giulia Gwinn überschattet.

Die 27-Jährige verletzte sich in der Schlussphase offenbar am linken Sprunggelenk. In einem Laufduell knickte Gwinn unglücklich um und blieb anschließend auf dem Rasen liegen.


Nach einer Behandlung konnte die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft nicht weitermachen. Gwinn verließ den Platz humpelnd, auf der Bayern-Bank wurde ihr Sprunggelenk anschließend dick bandagiert.

Bayern muss um Gwinn bangen

Wie schwer es die Rechtsverteidigerin erwischt hat, ist zunächst noch offen. Eine genaue Diagnose steht aus. Entsprechend bleibt abzuwarten, ob es sich lediglich um eine schmerzhafte Blessur handelt oder Gwinn eine längere Pause droht.

Für die Bayern wäre ein Ausfall besonders bitter. Die Münchnerinnen haben mit dem 1:0 in Frankfurt zwar ihren perfekten Bundesliga-Start fortgesetzt und stehen nach sechs Spieltagen bei 18 Punkten, mit Gwinn könnte nun allerdings eine wichtige Leistungsträgerin ausfallen.

Auch aufgrund ihrer Verletzungshistorie dürften die Bilder zunächst große Sorgen bereiten. Gwinn hatte in ihrer Karriere bereits mehrere schwere Verletzungen überstehen müssen und sich immer wieder zurückgekämpft.

Auch der DFB schaut genau hin

Giulia Gwinn
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Nicht nur beim FC Bayern wird man deshalb auf die medizinischen Untersuchungen warten. Gwinn ist als Kapitänin auch eine zentrale Figur der deutschen Nationalmannschaft und für die bevorstehenden Länderspiele fest eingeplant.

Ob sie tatsächlich zur DFB-Auswahl reisen und dort zum Einsatz kommen kann, hängt von der Diagnose ab.

Sportlich verlief der Nachmittag für die Bayern-Frauen zuvor nahezu nach Plan. Klara Bühl erzielte in der 18. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0. Durch den sechsten Sieg im sechsten Bundesliga-Spiel bauten die Münchnerinnen ihren Vorsprung auf Verfolger Frankfurt auf fünf Punkte aus.

Die Freude über den Topspiel-Sieg wurde durch die Verletzung von Gwinn jedoch deutlich getrübt. Jetzt hoffen Bayern und DFB, dass sich der Schreckmoment als weniger schwerwiegend herausstellt.

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