„Gehöre zu den Besten!“: Bayern-Star Kimmich wehrt sich gegen die Kritik

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Die Diskussion um Joshua Kimmich und seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft hat zuletzt für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Nach den jüngsten Auftritten der DFB-Elf wurde darüber debattiert, ob der Bayern-Star weiterhin einen Stammplatz im Mittelfeld verdient. Nun hat sich der 31-Jährige erstmals ausführlich zu der Kritik geäußert und dabei eine selbstbewusste Botschaft gesendet.

Auslöser der Debatte waren die jüngsten Länderspiele unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Während Kimmich nicht in allen Partien zum Einsatz kam, überzeugten andere Mittelfeldspieler wie Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic mit starken Leistungen.


In der Folge wurde öffentlich darüber diskutiert, ob die deutsche Nationalmannschaft künftig auch ohne ihren Kapitän auskommen könnte. Kimmich selbst zeigt sich von diesen Diskussionen allerdings wenig beeindruckt.

„Ich weiß, wie dieses Geschäft läuft“

Im Gespräch mit der BILD nach dem 2:2 des FC Bayern gegen den FC Augsburg wurde der Mittelfeldspieler auf die jüngsten Diskussionen angesprochen.

„Ehrlich gesagt habe ich das nicht wirklich verfolgt, aber man bekommt es trotzdem mit, wenn es ein bisschen Aufsehen gibt. Ich bin jetzt schon seit elf Jahren dabei. Ich weiß, wie dieses Geschäft läuft“, erklärte Kimmich.

Für den Bayern-Profi steht fest, dass er seinen Status in der Nationalmannschaft ausschließlich über seine Leistungen verteidigen kann.

„Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine eigene Leistung. Das habe ich in den letzten elf Jahren getan, und das werde ich auch weiterhin tun“, betonte der 31-Jährige.

Gleichzeitig erinnerte Kimmich daran, dass er sich seinen Platz in der DFB-Elf über viele Jahre erarbeitet hat.

„Letztendlich spielen immer die besten Spieler. In den letzten zehn Jahren habe ich ziemlich gute Arbeit geleistet, um zu den Besten zu gehören. Das ist mein Ziel, und darauf arbeite ich jeden Tag hin.“

Seine Antwort auf die öffentliche Kritik fällt damit eindeutig aus: Kimmich will nicht mit Worten, sondern mit konstant guten Leistungen überzeugen.

Kimmich nimmt Klopp ausdrücklich in Schutz

Jürgen Klopp, Joshua Kimmich
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Zuletzt war auch die Frage aufgekommen, ob Bundestrainer Jürgen Klopp seinen Kapitän in der öffentlichen Diskussion deutlicher hätte unterstützen müssen.

Kimmich sieht dafür allerdings keinen Anlass. Auf die Frage, ob er sich mehr Rückendeckung von Klopp gewünscht hätte, antwortete er unmissverständlich: „Nein, überhaupt nicht.“

Der Bayern-Star erklärte anschließend, dass der Bundestrainer seine Entscheidungen von Beginn an transparent kommuniziert habe.

„Er hat die Situation einfach so beschrieben, wie sie war. Er hat das von Anfang an ganz klar gemacht. Er hat seine Entscheidung mitgeteilt und auch die Gründe dafür erläutert. Aus meiner Sicht war das also völlig in Ordnung. Alles war klar.“

Von einem möglichen Konflikt zwischen Kimmich und Klopp kann demnach keine Rede sein.

Kimmich hätte gerne länger beim DFB-Team gespielt

Interessant ist auch, dass Kimmich nach eigenen Angaben gerne während der gesamten Länderspielphase bei der Nationalmannschaft geblieben wäre.

„Natürlich wäre ich gerne [für alle vier Spiele] geblieben, besonders als sich Jamal verletzt hat“, erklärte der Mittelfeldspieler.

Nach der Verletzung von Jamal Musiala hatte sich Kimmich offenbar zwischenzeitlich Hoffnungen gemacht, dass sich für ihn eine zusätzliche Einsatzmöglichkeit ergeben könnte.

Unabhängig davon richtet der Bayern-Star seinen Blick nun auf die kommenden Aufgaben. Mit dem Rekordmeister stehen in den nächsten Wochen zahlreiche Pflichtspiele auf dem Programm.

„Ich werde dafür sorgen, dass ich alle drei Tage meine Leistung bringe“, kündigte Kimmich an.

Damit dürfte auch klar sein, wie der 31-Jährige auf die Diskussion um seine Zukunft in der Nationalmannschaft reagieren möchte: mit Leistungen auf dem Platz.

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