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Bayern-Interesse an Gladbach-Juwel Mohya: Eberl lässt aufhorchen

Von Sebastian Mittag · · 2 Min Lesezeit

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Wael Mohya weckt beim FC Bayern Interesse. Max Eberl spricht nun über das Gladbacher Talent – und lässt mit seiner Aussage aufhorchen.

Der FC Bayern verfolgt die Entwicklung von Wael Mohya. Einen konkreten Vorstoß für den 17-Jährigen hat Sportvorstand Max Eberl allerdings zurückgewiesen. Vor dem Bundesliga-Spiel in Mainz machte der Bayern-Boss deutlich, dass die Münchner den Gladbacher beobachten, bislang aber keine Gespräche geführt hätten.

„Jedes junge deutsche Talent hat der FC Bayern auf dem Zettel, schaut er sich an“, sagte Eberl bei Sky. Damit machte der Sportvorstand deutlich, dass auch Mohya im Blickfeld der Münchner ist. Der Youngster hat sich bei Borussia Mönchengladbach mit seinen Leistungen in den Vordergrund gespielt und wurde von Jürgen Klopp erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.

Bei der Frage nach möglichen Kontakten wurde Eberl dann deutlich: „Wir haben weder mit dem Jungen noch mit seiner Agentur noch mit Gladbach ein Wort gesprochen.“

Damit bremst der Sportvorstand die Spekulationen um bereits angelaufene Bemühungen. Zuvor war im Podcast „Bayern Insider“ über Kontakte zum direkten Umfeld des Spielers berichtet worden. Nach Eberls Darstellung gibt es einen solchen Austausch mit Mohya, dessen Vertretern oder der Borussia bislang nicht.

Gladbach will Mohya langfristig halten

Für die Borussia ist die Zukunft ihres Nachwuchsspielers ein wichtiges Thema. Mohyas aktueller Vertrag läuft bis zum Sommer 2028. Die Gladbacher möchten ihn dem Vernehmen nach vorzeitig verlängern und damit auch ihre eigene Position gegenüber möglichen Interessenten stärken.

Max Eberl
IMAGO / DeFodi Images

Die Aufmerksamkeit für den Offensivspieler geht inzwischen über die Bundesliga hinaus. Neben Bayern und Borussia Dortmund wurde unter anderem der FC Liverpool mit Mohya in Verbindung gebracht. Zuletzt war über eine mögliche Ablöse im Bereich von 35 Millionen Euro berichtet worden. Eine bestätigte Forderung der Gladbacher ist diese Summe allerdings nicht.

Für Mohya dürfte neben der weiteren Entwicklung in Gladbach vor allem die sportliche Perspektive entscheidend werden. Dietmar Hamann hatte ihm zuletzt von einem schnellen Wechsel nach München abgeraten und auf die Bedeutung regelmäßiger Spielpraxis verwiesen.

Mit der DFB-Nominierung steht für den 17-Jährigen nun zunächst die nächste sportliche Erfahrung an. Die Bayern können seine Entwicklung also in der anstehenden Länderspielpause weiter verfolgen.

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