Beim FC Bayern laufen die Vorbereitungen auf den Transfersommer auf Hochtouren. Neben möglichen Neuzugängen stehen dabei auch zahlreiche Abgänge auf der Agenda. Mit Jonathan Asp Jensen könnte nun ein weiteres Talent den Rekordmeister dauerhaft verlassen. Die Nachfrage nach dem Dänen soll bereits groß sein.
Der FC Bayern möchte in diesem Sommer nicht nur in neue Spieler investieren, sondern auch durch Verkäufe zusätzliche Einnahmen generieren. Vor allem Leihspieler und Nachwuchsakteure, die keine realistische Perspektive auf regelmäßige Einsätze in der ersten Mannschaft besitzen, stehen dabei im Fokus.
Zu dieser Gruppe gehört offenbar auch Jonathan Asp Jensen. Der 20-Jährige war in der vergangenen Saison an die Grasshoppers Zürich verliehen und wusste dort durchaus zu überzeugen. Mit starken Leistungen machte der offensive Mittelfeldspieler auf sich aufmerksam und entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft.
Trotzdem endete das Kapitel in der Schweiz. Die Grasshoppers verabschiedeten den Dänen bereits, weshalb er zunächst an die Säbener Straße zurückkehrt.
Eine langfristige Zukunft beim FC Bayern scheint derweil ausgeschlossen zu sein.
Bayern setzt auf Verkauf im Sommer
Wie die BILD berichtet, würden die Münchner Asp Jensen in diesem Sommer gerne dauerhaft abgeben. Demnach soll dem Spieler intern bereits signalisiert worden sein, dass er in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr spielt.
Auch auf Spielerseite scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Laut dem Bericht strebt Asp Jensen selbst einen Wechsel an, um seine Entwicklung auf höherem Niveau fortzusetzen und regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.
Dabei spricht aktuell einiges dafür, dass sich zeitnah eine passende Lösung finden könnte. Durch seine überzeugenden Leistungen in Zürich hat sich der Däne bei mehreren Vereinen empfohlen.
Insgesamt sammelte Asp Jensen in der abgelaufenen Saison starke 14 Scorerpunkte. Eine Bilanz, die insbesondere für einen jungen Spieler auf seiner Position Aufmerksamkeit erzeugt.
Neben seiner Rolle im offensiven Mittelfeld kann der Linksfuß auch auf der Außenbahn eingesetzt werden und bringt damit die Flexibilität mit, die auf dem Transfermarkt gefragt ist.
Interesse aus mehreren Ländern

Nach Informationen der BILD gibt es mittlerweile zahlreiche Interessenten. Vereine aus der Bundesliga sollen die Situation ebenso beobachten wie Klubs aus Frankreich und Portugal.
Welche Vereine konkret um den Dänen werben, ist bislang allerdings nicht bekannt. Klar ist lediglich, dass Asp Jensen zu den Spielern gehört, bei denen sich der FC Bayern einen Transfererlös erhofft.
Für Sportvorstand Max Eberl ist dies ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Kaderplanung. Der 52-Jährige hat den Auftrag erhalten, durch Verkäufe zusätzliche finanzielle Mittel zu generieren, um Spielraum für neue Transfers zu schaffen.
Asp Jensen ist dabei nicht der einzige Kandidat für einen Abschied. Auch bei João Palhinha, Bryan Zaragoza und Alexander Nübel könnte es in den kommenden Wochen Bewegung geben.
Mit Daniel Peretz hat der Rekordmeister bereits einen Transfer erfolgreich abgeschlossen. Der israelische Torhüter wechselte fest zum FC Southampton und brachte den Münchnern Berichten zufolge sieben bis acht Millionen Euro ein.
Ein Verkauf von Asp Jensen würde die Einnahmeseite weiter stärken und gleichzeitig Platz im Kader schaffen. Vieles deutet derzeit darauf hin, dass sich die Wege des FC Bayern und des dänischen Talents in diesem Sommer endgültig trennen werden.

