Verwirrspiel vorbei: Bayern-Star Davies greift in die WM ein

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Alphonso Davies hat nach seiner Verletzung im Saisonendspurt noch keine Minute bei der WM 2026 gespielt. Auch, weil Jesse Marsch, der Nationaltrainer der Kanadier gepokert hat. Das Verwirrspiel endet jetzt jedoch. 

Vor der WM wurde Davies langsam aufgebaut, steigerte sein Pensum im Training langsam aber sicher. Im ersten Spiel war er auf keinen Fall einsatzfähig, danach saß er aber wieder auf der Bank ohne am Ende zu spielen.


Jesse Marsch kündigte eine Comeback-Hoffnung zunächst für das zweite, dann für das dritte Spiel an. Nur, um anschließend zu sagen, dass Davies noch nicht bereit war. Ein Pokerspiel also? Ja! Das gab Marsch auch ganz offen zu.

Davies steht endgültig vor Comeback

Die Kanadier, einer der Co-Gastgeber, sind auch das Team, das am Sonntag um 21 Uhr gegen Südafrika die K.O.-Runde bei diesem Turnier eröffnen wird.

Und diesmal ist bei Davies alles anders. “Alphonso ist zurück und fit”, verkündete Marsch. Das sagte er zwar auch vor dem Katar-Spiel am zweiten Spieltag, aber die Dinge haben sich geändert. Das Spiel ist wichtiger, der Spieler hatte in der Zwischenzeit die Möglichkeit, weiter in den Rhythmus zu finden. Und Davies selbst saß eben auch bei der Pressekonferenz.

Jesse Marsch
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Unmittelbar vor einem Spiel ist das in der Regel ein Indiz dafür, dass ein Spieler auch zum Einsatz kommt.

Marsch erklärt Davies-Bluff

Kanadas Nationaltrainer erklärte auch noch einmal den Bluff mit dem Linksfuß. “Wir wussten früh, dass er nicht in der Gruppenphase spielen kann”, verriet Marsch nun, “also haben wir ihn als Ablenkungsmanöver auf die Bank gesetzt.” Man wolle “jeden Vorteil nutzen”, der irgendwie möglich sei.

Jetzt ist davon auszugehen, dass das Pokerspiel endgültig erledigt ist. Davies wird aller Voraussicht nach als Joker zum Einsatz kommen. Und der beste Spieler Kanadas, das betonte Marsch immer wieder, hat selbst dann einen großen Einfluss auf das Spiel.

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