Der FC Bayern hat den nächsten Sommer-Abgang bei seinen Frauen offiziell gemacht. Ana María Guzmán verlässt München endgültig und schließt sich Palmeiras São Paulo fest an – einem Klub, den die Kolumbianerin bereits bestens kennt.
Für die 21-jährige Verteidigerin endet damit ein Kapitel an der Säbener Straße, das nie richtig aufgehen wollte. Wie der deutsche Rekordmeister bestätigte, unterschreibt die kolumbianische Nationalspielerin einen dauerhaften Vertrag beim brasilianischen Erstligisten.
Neu ist die Verbindung nicht: Guzmán lief bereits in der vergangenen Saison auf Leihbasis für Palmeiras auf. In Brasilien fand sie offenbar die Spielzeit und das Vertrauen, die ihr beim FC Bayern verwehrt geblieben waren. Der Klub sicherte sich ihre Dienste nun endgültig.
Guzmán war 2023 nach München gewechselt, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Vor allem eine schwere Knieverletzung, die sie sich im Einsatz für die kolumbianische Nationalmannschaft zuzog, bremste die Defensivspielerin über einen langen Zeitraum aus.
Nach ihrer Rückkehr im September 2024 kam sie nur auf acht Einsätze für die erste und zweite Mannschaft der Bayern-Frauen – zu wenig, um sich für einen Stammplatz zu empfehlen. Anfang 2025 entschied sich der Verein deshalb für eine Leihe in die USA, wo Guzmán fünf Partien für den NWSL-Klub Utah Royals FC absolvierte.
Wechsel nach Brasilien als Neuanfang
Auch diese Station endete vorzeitig. Die ursprünglich bis Ende 2025 geplante Leihe wurde abgebrochen, um den Weg nach Brasilien freizumachen. Dort spielte sie zunächst auf Leihbasis – inzwischen ist daraus eine feste Verpflichtung geworden.

Für den FC Bayern schließt sich damit ein Kapitel, das nie richtig aufging. Verletzungen und fehlende Spielpraxis verhinderten eine nachhaltige Entwicklung in München.
Für die Frauenmannschaft der Bayern ist es zugleich der nächste personelle Abschied in diesem Sommer.

