Konkurrenz auf der Bayern-Zehn? So denkt Musiala

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Jamal Musiala musste sich zuletzt nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 einer Operation unterziehen. Einer geplanten, wie es sofort hieß. Sie soll den Weg zurück zu alter Stärke nicht einschränken. 

Ihm wurde das Metall aus dem operierten Bein entfernt. Das ist ein absoluter Routineeingriff und nach einer solchen Verletzung, wie sie der Bayern-Star bei der Klub-WM 2025 erlitten hat, nur normal.


Dass das Metall größere Einschränkungen verursacht hat, gilt eher nicht als wahrscheinlich. Aber vielleicht hat es die mentale Ebene ein wenig beeinflusst. In jedem Fall soll Musiala recht zeitnah in der Vorbereitung des Rekordmeisters, die am 20. Juli beginnt, wieder mit dabei sein.

Musiala: Mehr Konkurrenz in der neuen Saison

Die große Frage, die sich alle, Musiala inklusive, stellen: Wann kommt der alte, der unbekümmerte, der frech aufspielende Musiala zurück? Es wirkte zuletzt mehrfach so, als würde er zwar wollen, aber nicht alles können. Auch die WM war für seine Ansprüche eher unterdurchschnittlich.

Die Explosivität ist ein Thema. Seine enge Ballführung hat er behalten, auf den ersten Metern fehlt ihm aber der Vorteil, sehr dynamisch aus den Aktionen herauszukommen. Das ist etwas, woran nun gearbeitet wird. Die Vorbereitung auf die neue Saison soll auch mit individuellem Training dazu genutzt werden, die letzten Prozentpunkte aus Musiala herauszuholen.

Jamal Musiala
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Dass man beim Rekordmeister aber die allerhöchsten Ansprüche hat, steht außer Frage. Und auf einen Spieler zu warten, der noch Zeit benötigt, ist zumindest in Teilen riskant.

Bayern bleibt zwar geduldig., hat sich aber auch vorbereitet. Die Verpflichtung von Ismael Saibari ist ein Fingerzeig. Man vertraut Musiala, aber hat auch weitere Spieler im Kader, die seine Rolle übernehmen können. Serge Gnabry spielte in der letzten Saison oft auf der offensiven Position im Mittelfeldzentrum, auch Michael Olise zeigt bei der WM beeindruckend, dass er dort spielen kann.

Musiala selbst, so berichtet die Süddeutsche Zeitung, fürchtet sich nicht um seinen Lieblingsplatz. Er weiß, dass sich Geduld auszahlen kann und wird, wenn er wieder konstant seine Leistungen bringt. Dass die Spieler, die der FC Bayern momentan offensiv im Kader zur Verfügung hat, fast alle flexibel einsetzbar sind, ist natürlich vorteilhaft.

Für den Spieler selbst wäre es dennoch jetzt wichtig, dass der Knoten in der neuen Saison möglichst zeitnah platzt. Damit aus der Geduld keine Zweifel an der eigenen Stärke werden.

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