Neues Transferkomitee: Wer bei Bayern jetzt die Entscheidungen trifft

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Der Transfersommer hat gerade erst angefangen, dennoch hat der FC Bayern schon zwei sehr starke Deals präsentiert. Nathaniel Brown und Ismael Saibari verstärken den Rekordmeister. Nun stehen vor allem Abgänge auf der Agenda. Max Eberl steht in der Pflicht, erhält aber Unterstützung. 

Die Marschroute beim FC Bayern ist nun klar: Erst wenn Einnahmen generiert wurden kann man wieder über eigene Transfers nachdenken. Alexander Nübel wurde bereits verkauft, Jonathan Asp Jensen soll heute bei Deportivo La Coruña unterschreiben, für Joao Palhinha gibt es zumindest Interessenten. 


Eberl muss derzeit mehrere Probleme gleichzeitig lösen, denn für manch einen Spieler wie Sacha Boey oder Bryan Zaragoza stehen die Klubs nicht gerade Schlange. Im Gegenteil.

Eberl-Unterstützung auf höchster Ebene

Laut einem Bericht der Abendzeitung München hat sich beim Rekordmeister ein neues Transferkomitee formiert, das seit einiger Zeit regelmäßig zusammenkommt und über jeden einzelnen Neuzugang oder Abgang entscheidet.

Max Eberl, Jan-Christian Dreesen
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Demnach gehören Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen, Präsident Herbert Hainer sowie die Aufsichtsräte Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge mit dazu. Eberl erhält also einen Expertenrat und erst wenn diese fünf Personen sich auf eine Entscheidung verständigt haben, wird der gesamte Aufsichtsrat einbezogen.

Der Gedankengang ist klar: Wenn Hoeneß und Rummenigge ebenso wie Präsident Hainer einen Deal mittragen, dann ist dieser dem Aufsichtsrat einfacher zu verkaufen. Das funktionierte auch schon zweimal.

Wichtig ist demnach auch, dass die Höhe der Gehälter insgesamt moderat bleibt. Hohe Zahlungen sollen die Ausnahme bleiben. Durch die Abgänge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro hat man Gehalt eingespart, Saibari und Brown steigen nicht auf dem höchsten Gehaltsniveau ein, kassieren laut der AZ weniger als zwölf Millionen Euro.

Das schafft wiederum Raum für teure Verlängerungen wie die von Michael Olise und Harry Kane. Und genau diese Themen sollen nach der WM angegangen werden.

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