Fisnik Asllani galt zuletzt als heißer Kandidat für die Offensive des FC Bayern. Doch der Stürmer der TSG Hoffenheim wird wohl nicht nach München wechseln – ein Ligakonkurrent soll die Nase vorn haben.
Der Transfermarkt in der Bundesliga nimmt Fahrt auf – und mitten drin steckt Fisnik Asllani. Der 23-Jährige steht nach übereinstimmenden Berichten kurz vor einem Wechsel innerhalb der Liga. Profitieren würde davon jedoch nicht der FC Bayern, sondern ein direkter Rivale.
Wie BILD und Sky berichten, soll der Transfer des kosovarischen Nationalstürmers noch in diesem Monat über die Bühne gehen. Asllanis Vertrag im Kraichgau läuft zwar bis 2029, enthält aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro. Genau diese Klausel soll RB Leipzig ziehen – und gilt inzwischen als klarer Favorit auf den Deal.
FC Bayern geht bei Asllani wohl leer aus
Damit würden sich die Sachsen gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen. Neben dem FC Bayern galten den Berichten zufolge auch Borussia Dortmund und der FC Barcelona als interessiert. Asllani selbst hatte sich zuvor bereits öffentlich zum Interesse aus München geäußert – am Ende soll aber Leipzig das Rennen für sich entscheiden.
Für einen bevorstehenden Wechsel spricht offenbar auch, dass der Angreifer zuletzt fehlte: Beim Hoffenheimer Testspiel gegen die SGV Freiberg und beim Auftakt des Trainingslagers im österreichischen Seefeld war er nicht dabei – wohl, um vor dem Transfer kein unnötiges Verletzungsrisiko einzugehen.
Warum Asllani als Kandidat galt
Ein Blick auf die vergangene Saison erklärt das breite Interesse: 18 Tore in 33 Bundesliga-Spielen unterstreichen, dass sich der gebürtige Berliner als einer der konstantesten Torjäger der Liga etabliert hat. Bei RB, wo Martin Demichelis neuer Trainer ist, könnte er künftig auch in der Champions League auflaufen – die Qualifikation dafür verpasste Hoffenheim, Leipzig schaffte sie.

Für die TSG wäre der Abgang ein herber Verlust. Nach dem 50-Millionen-Wechsel von Bazoumana Touré zu Newcastle soll Asllani die nächste große Summe in die Vereinskasse spülen. Laut kicker steht mit Gift Orban zudem offenbar ein weiterer Angreifer vor dem Absprung Richtung Türkei.
Sollte der Deal noch im Juli zustande kommen, wäre es einer der größten Bundesliga-internen Transfers des Sommers. Der FC Bayern hatte sich in diesem Fenster bereits selbst einen kostspieligen Ligawechsel geleistet und Nathaniel Brown für über 50 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt verpflichtet.

