Leon Goretzka ist nach seinem Vertragsende beim FC Bayern weiterhin auf Vereinssuche. Zwar mangelt es dem 31-Jährigen nicht an Interessenten, eine Entscheidung ist bislang jedoch ausgeblieben. Nun soll Juventus Turin den Druck im Transferpoker deutlich erhöht haben.
Nach seinem Abschied vom FC Bayern im Sommer ist Leon Goretzka einer der prominentesten vereinslosen Spieler auf dem Markt. Zahlreiche Klubs wurden in den vergangenen Wochen mit dem deutschen Nationalspieler in Verbindung gebracht. Neben Arsenal, Atlético Madrid, der AC Mailand und der SSC Neapel soll sich zuletzt auch Chicago Fire aus der MLS nach den Konditionen des Mittelfeldspielers erkundigt haben.
Der Wunsch des ehemaligen Bayern-Profis soll jedoch weiterhin ein Verbleib im europäischen Spitzenfußball sein – idealerweise bei einem Klub mit Ambitionen auf internationalem Topniveau.
Juventus intensiviert die Gespräche
Wie Calciomercato berichtet, arbeitet Juventus Turin weiter an einer Verpflichtung Goretzkas und hat die Kontakte zur Spieleragentur Roof zuletzt intensiviert. Demnach sehen die Verantwortlichen in Turin im Ex-Bayern einen Führungsspieler, der sowohl sportlich als auch charakterlich eine wichtige Rolle übernehmen könnte.
Konkrete Fortschritte soll es bislang allerdings nicht geben. Grund dafür sind offenbar die finanziellen Vorstellungen des Mittelfeldspielers.
Gehaltsforderungen bleiben Knackpunkt

Laut dem Bericht fordert Goretzka ein Jahresgehalt von rund sieben Millionen Euro sowie eine Unterschriftsprämie in Höhe von etwa zehn Millionen Euro. Für Juventus, das die vergangene Saison ohne Champions-League-Qualifikation beendet hat, stellt dieses Gesamtpaket offenbar eine erhebliche Hürde dar.
Zusätzlich erhöht die „Alte Dame“ den Druck, indem sie sich parallel mit weiteren Kandidaten beschäftigt. So soll auch Franck Kessié weiterhin auf der Liste der Bianconeri stehen.
Die Botschaft aus Turin scheint damit klar: Sollte Goretzka den Wechsel zu Juventus forcieren wollen, dürfte er bei seinen finanziellen Forderungen wohl Kompromisse eingehen müssen.
Ob sich beide Seiten in den kommenden Wochen noch annähern können, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der frühere Bayern-Star gehört weiterhin zu den begehrtesten vereinslosen Spielern auf dem Markt – eine Entscheidung über seine Zukunft lässt jedoch weiter auf sich warten.

