Zwei Talente im Blick: Deshalb passen sie in den Bayern-Masterplan

Sebastian Mittag
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Mit Matous Srb und Xavier Parker werden aktuell zwei hochveranlagte Nachwuchsspieler mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Deshalb sollen beide Transfers perfekt in die langfristige Strategie der Münchner passen.

Der FC Bayern richtet seinen Blick offenbar nicht nur auf etablierte Profis, sondern arbeitet weiterhin intensiv an der Verpflichtung der größten Talente Europas. Zuletzt wurden die 16 Jahre alten Matous Srb und Xavier Parker mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht.


Nach Einschätzung von BILD-Fußballchef Christian Falk würden beide Spieler hervorragend zur aktuellen Transferphilosophie der Münchner passen. Vor allem Sportdirektor Christoph Freund treibe diese Strategie seit seinem Amtsantritt konsequent voran.

„Diese beiden 16-jährigen Spieler, die angeblich im Visier des FC Bayern stehen, würden sehr gut zur modernen Transferphilosophie des Vereins passen. Dies gilt insbesondere angesichts der Art und Weise, wie Sportdirektor Christoph Freund die Talentsuche gerne gestaltet. Genau so ging er auch bei RB Salzburg vor, als er dort als Chef tätig war“, so Falk.

Talente sollen sportlichen und wirtschaftlichen Mehrwert schaffen

Er verweist dabei auf Lennart Karl als aktuelles Vorzeigebeispiel. Der Offensivspieler gilt als Muster dafür, wie der FC Bayern junge Talente entwickeln und schrittweise an den Profifußball heranführen möchte.

„Lennart Karl ist natürlich das große, leuchtende Beispiel beim FC Bayern, wenn es darum geht, junge Talente zu verpflichten und sie an der Säbener Straße zu fördern. Es gibt verschiedene Wege, dies anzugehen. Wenn wir so vorgehen, sieht man, wie es für die Zukunft funktioniert: Man kann ihnen eine Chance geben, sie ausleihen oder sogar Geld mit ihnen verdienen. Das ist Teil der modernen Philosophie. Es geht nicht nur darum, das nächste große Talent zu finden, sondern auch darum, durch junge Spieler Geld einzunehmen.“

Dass dieses Modell bereits funktioniert, zeigt laut Falk auch das aktuelle Transferfenster. Während hochbezahlte Profis nur schwer einen neuen Verein finden, erzielen die Bayern mit ihren Nachwuchsspielern Einnahmen.

Der Transfer-Insider erklärte: „Das haben wir bereits im aktuellen Transferfenster gesehen, das sich für Max Eberl als sehr schwierig erweist: Es sind die jungen Spieler, die er verkaufen könnte. Nicht die älteren Stars mit hohen Gehältern. Wenn man hier ein paar Millionen Euro und dort ein paar Millionen Euro sieht, summiert sich das alles! Verkauft man eine Reihe dieser Talente, hat man plötzlich genug Geld, um zum Beispiel einen Givairo Read zu verpflichten.“

Givairo Read
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Ob die Münchner Srb und Parker tatsächlich verpflichten können, bleibt offen. Falk sieht dabei vor allem die große Konkurrenz im eigenen Nachwuchs als Herausforderung: „Ich halte das für einen wirklich interessanten Ansatz. Ob es mit Srb und Parker klappt, bleibt abzuwarten, denn man muss sie auch davon überzeugen, zum FC Bayern München zu wechseln, obwohl der Kader bereits mit Talenten gespickt ist. Aber dennoch gibt es immer das Beispiel von Lennart Karl, der es geschafft hat. Vielleicht könnten sie es also auch schaffen.“

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