Olise-Nachfolger? Bayern beobachtet PSG-Star ganz genau

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Die Zukunft von Michael Olise bleibt eines der beherrschenden Themen beim FC Bayern. Obwohl die Münchner einen Verkauf ihres Offensivstars weiterhin kategorisch ausschließen, laufen im Hintergrund offenbar bereits Gedankenspiele für den Fall eines späteren Abschieds. Ein Name steht dabei besonders im Fokus: Bradley Barcola von Paris Saint-Germain.

Michael Olise besitzt beim Rekordmeister noch einen Vertrag bis 2029 und soll langfristig das Gesicht der Bayern-Offensive werden. Wie zuletzt mehrfach berichtet wurde, arbeiten die Verantwortlichen an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, mit der der Franzose zu einem der Topverdiener des Klubs aufsteigen könnte.


Dennoch beschäftigen sich die Münchner offenbar bereits mit möglichen Alternativen. Hintergrund sind die anhaltenden Spekulationen über das Interesse von Real Madrid. Zwar stellen sich die Bayern bislang klar gegen einen Verkauf, sollte Olise seinen Vertrag langfristig nicht verlängern, könnte ein Wechsel spätestens 2027 zu einem ernsthaften Thema werden.

Barcola bleibt auf Bayerns Radar

Nach Informationen von BILD-Fußballchef Christian Falk beobachtet der FC Bayern die Situation von Bradley Barcola bei Paris Saint-Germain genau. Im Podcast „Bayern-Insider“ erklärte Falk, dass ein Transfer allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen realistisch wäre.

„Ein paar Wenns und Abers: Wenn Olise nicht verlängert und Barcola nächsten Sommer noch auf dem Markt ist, dann hat er nur noch ein Jahr Vertrag. Dann geht die Ablöse natürlich dementsprechend runter. Bayern würde viel Geld für Olise kassieren können, und dann wäre dieser Wechsel machbar“, so Falk.

Barcola gilt schon seit längerer Zeit als Spieler, den die Münchner schätzen. Aktuell scheint ein Transfer jedoch vor allem an den finanziellen Rahmenbedingungen zu scheitern.

PSG fordert Rekordablöse

Bradley Barcola
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Ein weiterer Faktor könnte Barcolas Vertragssituation sein. Wie Falk berichtet, sollen die Gespräche über eine Verlängerung bei Paris Saint-Germain derzeit auf Eis liegen. Obwohl der französische Meister den Vertrag des 23-Jährigen, der noch bis 2028 läuft, gerne verlängern würde, wolle der Offensivspieler zunächst seine sportliche Perspektive abwarten.

Konkurrenz bekommt der FC Bayern dabei aus der Premier League. Demnach sollen unter anderem Liverpool und der FC Arsenal die Entwicklung aufmerksam verfolgen. PSG soll für einen Verkauf allerdings rund 150 Millionen Euro verlangen – eine Summe, die selbst finanzstarke englische Klubs bislang abschreckt.

Hinzu kommt, dass Barcola in Paris zunehmend Konkurrenz bekommt und sich seinen Platz in der Startelf regelmäßig mit Désiré Doué teilen muss. Diese Situation könnte seine Zukunftsplanung zusätzlich beeinflussen.

Aus Bayern-Sicht bleibt das Szenario derzeit ohnehin Zukunftsmusik. Solange Olise seinen Vertrag erfüllt und der Rekordmeister an einer Verlängerung arbeitet, besteht kein akuter Handlungsbedarf. Sollte sich an der Situation des französischen Nationalspielers jedoch etwas ändern, könnte Bradley Barcola nach schnell zu einer konkreten Option werden.

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