Das erste Testspiel der neuen Saison hat der FC Bayern bereits absolviert, einige Erkenntnisse konnte man mitnehmen. Rund um das Spiel gab es einige spannende Aussagen, was den Kader des Rekordmeisters angeht. Unter anderem auch in Richtung Tom Bischof.
Der U21-Nationalspieler, der im Sommer nicht im Kader von Julian Nagelsmann für die WM in Nordamerika stand, hat sich nicht nur gewissenhaft auf die neue Saison vorbereitet, sondern bei seinem ersten Spiel nach der Sommerpause auch gleich den Treffer zum 1:1 gegen Wiesbaden erzielt.
Zwar verlor der FCB mit 1:2, allerdings standen auch zahlreiche junge Spieler auf dem Pfalz. Und Bischof, der zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, zeigte sehr gute Ansätze.
Bischof soll neue Rolle erhalten
In der neuen Saison wird der Mittelfeldspieler, der von einem Jahr aus Hoffenheim kam und in seiner Debütsaison häufig hinten links spielte, eine neue Rolle bei den Bayern erhalten. Das deutete sich nicht nur nach der Übernahme der Trikotnummer acht von Leon Goretzka an.
Christoph Freund, der Sportdirektor der Bayern, zeigte sich sehr angetan von Bischof. „Seine Rolle wird noch wichtiger werden. Wir haben große Hoffnung und großes Vertrauen in ihn. Er ist ein richtig guter Spieler und wird noch mehr Verantwortung übernehmen und Spielzeit bekommen. Ich bin überzeugt, dass er dafür reif ist“, erklärte der Österreicher gegenüber BILD.

Der klare Plan ist, dass Bischof nun deutlich häufiger im Zentrum spielt und auch die erste Option als Ersatz für Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic darstellt. Zwar kann auch Konrad Laimer theoretisch im Mittelfeld spielen, aber Bischof soll hier gefördert werden.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Bischof vieles mitbringt, um in der neuen Saison beim FC Bayern erfolgreich zu sein. Technisch ist er fein ausgebildet, sein linker Fuß ist extrem stark. Das muss er jetzt noch konstant auf das Feld bringen.

