Er bot ihm eine neue Nummer an: Eberl bezieht Stellung zu Olise-Gerüchten

Sebastian Mittag
Foto: Getty Images

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Die Wechselgerüchte um Michael Olise zu Real Madrid haben den FC Bayern wochenlang begleitet. Nun hat Sportvorstand Max Eberl Einblicke in seinen Austausch mit dem Franzosen gegeben – und dabei über ein bislang unbekanntes Angebot gesprochen.

Während Michael Olise mit Frankreich bei der WM im Einsatz war, überschlugen sich die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Real Madrid. Beim FC Bayern selbst sorgten die Berichte allerdings für wenig Aufregung. Sportvorstand Max Eberl stand während des Turniers regelmäßig mit seinem Offensivstar in Kontakt und bekam dabei einen ganz anderen Eindruck.


„Immer wieder“ habe er sich während der WM mit Olise ausgetauscht, berichtete Eberl bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown am Tegernsee. Dabei erzählte der Bayern-Boss auch von einer besonderen Nachricht des 24-Jährigen: „Er hat mir ein nettes Foto geschickt mit Manu Koné, den ich damals nach Gladbach geholt habe, wo sie beide Arm in Arm in der Kabine standen.“

Olise lehnt neue Rückennummer ab

Neben dem lockeren Austausch kam auch ein anderes Thema zur Sprache. Nach dem Abgang von Nicolas Jackson war die Rückennummer 11 beim FC Bayern frei geworden. Eberl bot sie Olise an, der diese Nummer auch in der französischen Nationalmannschaft trägt.

„Wir haben ihn gefragt, ob er die Nummer 11 haben möchte, wie bei der WM. Da sagte er: Ne, er würde gerne die 17 weiter behalten.“

Die freigewordene Nummer 11 erhielt schließlich Sommer-Neuzugang Nathaniel Brown, der am Mittwoch offiziell vorgestellt wurde.


 

Auch zu den anhaltenden Spekulationen um einen Wechsel zu Real Madrid äußerte sich Eberl deutlich: „Man hat es verstanden, weil die WM war da und Bayern München und Real Madrid sind mit die größten Vereine auf der Welt. Das macht Klicks“, erklärte der Sportvorstand.

Mit zunehmender Dauer hätten die Gerüchte jedoch jede Grundlage verloren: „Irgendwann wurde es dann mühsam, als dieses Ding immer weiter und weiter getrieben wurde. Obwohl sowohl Real Madrid als auch wir uns positioniert haben, dass da überhaupt nichts dran ist. Ich bin jetzt froh, dass das Thema hoffentlich fast weg ist.“

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