Transferstopp beim FC Bayern: Er ist das erste Opfer

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Gabriel Bontempo wurde zuletzt mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Mehrere Medien berichteten sogar von einem möglichen Angebot der Münchner für den Mittelfeldspieler des FC Santos. Laut BILD-Fußballchef Christian Falk entspricht das jedoch nicht den Tatsachen. Der Rekordmeister verfolgt derzeit eine andere Transferstrategie.

Der 20-jährige Brasilianer gilt als eines der größten Mittelfeldtalente seines Landes und weckt das Interesse zahlreicher europäischer Vereine. Ein Wechsel zum FC Bayern scheint aktuell jedoch kein realistisches Szenario zu sein.


Wie Christian Falk berichtet, plant der FC Bayern in diesem Sommer keinen Vorstoß bei Gabriel Bontempo. Berichte über ein angeblich bereits abgegebenes Angebot konnte der BILD-Fußballchef nicht bestätigen.

Der Grund liegt vor allem in der aktuellen Kaderplanung der Münchner. Das zentrale Mittelfeld sei bereits sehr gut besetzt, weshalb auf dieser Position derzeit kein zusätzlicher Bedarf bestehe.

Diese Einschätzung deckt sich mit den jüngsten Aussagen von Sportvorstand Max Eberl. Der 52-Jährige hatte zuletzt mehrfach betont, dass die Transferaktivitäten des FC Bayern auf der Zugangsseite abgeschlossen seien. Nach den Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari seien keine weiteren Neuzugänge vorgesehen.

Gabriel Bontempo
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Verkäufe stehen im Mittelpunkt

Der Fokus der Verantwortlichen liegt stattdessen klar auf der Abgangsseite. Hiroki Ito könnte den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Nach der Verpflichtung von Brown verfügen die Bayern auf der linken Defensivseite über ausreichend Alternativen.

Zudem haben die Münchner ihre Verkaufskandidaten bereits öffentlich benannt. Bryan Zaragoza, Sacha Boey und João Palhinha besitzen unter Vincent Kompany keine sportliche Perspektive mehr und sollen den Verein möglichst noch in diesem Sommer verlassen.

Parallel dazu arbeitet der FC Bayern an der Integration weiterer Talente. Mit Bara Ndiaye soll zeitnah ein weiterer Nachwuchsspieler fest verpflichtet werden. Der Senegales soll künftig einen Platz im Profi-Kader erhalten und gilt vereinsintern als vielversprechendes Zukunftsprojekt.

Vor diesem Hintergrund erscheint ein Transfer von Bontempo derzeit äußerst unwahrscheinlich. Erst wenn auf der Abgangsseite größere Bewegung entsteht, könnten die Bayern ihre Transferstrategie noch einmal überdenken. Aktuell spricht jedoch alles dafür, dass die Münchner den Sommer ohne weitere hochkarätige Neuzugänge beenden werden.

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