Minjae Kim gehört beim FC Bayern zweifelsohne zu den Gewinnern der Frühphase der Saison. Der südkoreanische Innenverteidiger zeigte konstant gute Leistungen. Auch deswegen haben ihn Teams aus dem Ausland genauer im Blick.
Nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft kehrte Kim im Sommer nach München zurück, galt zu diesem Zeitpunkt als Kandidat für einen Transfer. Doch auch wenn sich einige Klubs nach ihm erkundigten, kam ein Wechsel nicht zustande.
Kim wollte den FC Bayern nicht um jeden Preis verlassen. Stattdessen hatte er sich vorgenommen, um seine Chance in München zu kämpfen. Und das zahlte sich aus.
Dennoch halten die Gerüchte weiter an. Aston Villa soll den Südkoreaner weiterhin auf dem Schirm haben. Auch die AC Milan sieht Kim noch immer als spannenden Spieler an.
Milan denkt an Kim-Verpflichtung
Laut Calciomercato haben die Rossoneri intern beschlossen, dass nach Möglichkeit noch ein Spieler für das Abwehrzentrum verpflichtet werden soll. Im Idealfall passiert das schon im Winter. Der Bayern-Star, der die Serie A aus seiner Zeit bei Neapel kennt, würde zum gesuchten Profil passen. Zumindest Kontakte zum Umfeld wurden hergestellt.

Allerdings darf angezweifelt werden, dass sich der FC Bayern eine solche Baustelle schon im Winter aufmacht. Würde man Kim verkaufen, dann müsste ein Ersatz her. Und zwar einer, der auch eine Soforthilfe darstellt, weil der erfahrene Südkoreaner momentan ein fester Bestandteil der Bayern-Rotation im Abwehrzentrum ist.
Ohnehin müsste Milan auch bei der Finanzierung eine hohe Hürde überspringen. Dem Vernehmen nach würde Bayern erst ab einer Ablösesumme von 25 Millionen Euro überhaupt in Verhandlungen einsteigen. Hinzu kommt, dass das Nettogehalt von Kim, das im Bereich von rund sieben Millionen Euro liegen soll, für Milan auch nicht einfach so bezahlbar ist.
Deswegen scheint ein Transfer zumindest im Winter nahezu ausgeschlossen zu sein. Wie sich die Dinge bis zum Sommer entwickeln, das wird noch abzuwarten sein. Der Bayern-Plan sieht jedenfalls vor, sich im Verlauf der Saison mit Kim und seinen Beratern auszutauschen und dann eine Entscheidung zu treffen.

