Karriereende oder Verlängerung? Bayern plant Gespräche mit Neuer

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Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern soll schon bald geklärt werden. Der Vertrag des 40-Jährigen läuft am Ende der Saison aus. Noch steht nicht endgültig fest, ob der langjährige Kapitän seine außergewöhnliche Karriere im Sommer beendet oder doch noch ein weiteres Jahr dranhängt.

Wie der kicker berichtet, wollen die Bayern-Verantwortlichen während der Länderspielpause im November das Gespräch mit Neuer suchen. Spätestens in der spielfreien Zeit rund um den Jahreswechsel soll ein ausführlicher Austausch über die Zukunft stattfinden.


Auch mit Sven Ulreich, dessen Vertrag ebenfalls im Sommer ausläuft, wollen die Münchner sprechen. Bei beiden Routiniers gilt ein Karriereende als durchaus wahrscheinlich. Besonders im Fall von Neuer dürfte die Entscheidung weitreichende Auswirkungen auf die Torwart-Hierarchie beim Rekordmeister haben.

Neuer deutete Karriereende bereits an

Dass Neuer selbst intensiv über ein Karriereende nachdenkt, ist kein Geheimnis. Bereits im Sommer hatte der Weltmeister von 2014 im Trainingslager am Tegernsee ungewöhnlich offen über seine Zukunft gesprochen.

„Es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre“, erklärte Neuer damals. Der Bayern-Kapitän verriet sogar, dass ein Abschied bereits ein Jahr früher denkbar gewesen wäre. Weil ihm die tägliche Arbeit mit der Mannschaft und dem Trainerteam weiterhin große Freude bereitet, entschied er sich jedoch dazu, seine Karriere fortzusetzen.

Ob dieses Gefühl auch im kommenden Sommer noch vorhanden ist, dürfte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen. Neuer wird dann 41 Jahre alt sein und steht inzwischen seit vielen Jahren im Tor des deutschen Rekordmeisters.

Sportlich vertrauen die Bayern ihrem Kapitän weiterhin. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen längst Vorkehrungen für die Zeit nach Neuer getroffen.

Urbig steht als Neuer-Nachfolger bereit

Jonas Urbig
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Mit Jonas Urbig haben die Münchner den designierten Nachfolger bereits im eigenen Kader. Der 23-Jährige soll nach dem Ende der Neuer-Ära zur klaren Nummer eins aufsteigen und wird seit seinem Wechsel vom 1. FC Köln gezielt auf diese Rolle vorbereitet.

Sollten Neuer und Ulreich ihre Karrieren tatsächlich gleichzeitig beenden, müsste der FC Bayern im kommenden Sommer dennoch auf dem Transfermarkt aktiv werden. Gesucht wird in diesem Szenario allerdings kein Konkurrent für Urbig, sondern ein erfahrener Ersatzkeeper.

Laut kicker soll dieser Erfahrung und fußballerische Qualität mitbringen, gleichzeitig möglichst keine hohe Ablösesumme kosten und die Rolle hinter Urbig akzeptieren. Mit Finn Dahmen vom FC Augsburg, Oliver Baumann und Bernd Leno werden bereits drei Kandidaten intern diskutiert. Kontakt soll es bislang jedoch zu keinem der Torhüter gegeben haben.

Bevor die Bayern ihre Suche konkretisieren, dürfte allerdings vor allem eine Frage geklärt werden müssen: Macht Neuer im Sommer tatsächlich Schluss? Die ersten entscheidenden Gespräche darüber stehen bereits im November an.

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