
Geheimer Transferplan: Eberl wollte Antonio Nusa zum FC Bayern holen
Der FC Bayern war offenbar an einer Verpflichtung von Antonio Nusa interessiert. Der norwegische Offensivspieler, der mittlerweile bei RB Leipzig unter Vertrag steht, soll bereits vor seinem Wechsel zu den Sachsen auf der Wunschliste der Münchner gestanden haben. Besonders Sportvorstand Max Eberl gilt als großer Befürworter des 21-Jährigen.
Das enthüllte BILD-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern Insider“. Der Transferexperte verriet, dass sich die Bayern im Sommer mit Nusa beschäftigt hätten. „Das ist eine exklusive Meldung. Das haben wir im Sommer nicht mitbekommen. Jetzt wurde es mir bestätigt“, erklärte Falk. Demnach hätten die Münchner den Flügelspieler gerne verpflichtet, ehe dieser bei RB Leipzig landete.
Eberl ist offenbar großer Nusa-Fan
Laut Falk soll der FC Bayern großes Interesse an dem norwegischen Nationalspieler gehabt haben. Besonders Max Eberl sei von dessen Qualitäten überzeugt gewesen. Falk geht sogar davon aus, dass der Bayern-Sportvorstand den Offensivspieler weiterhin gerne in München sehen würde.
Allerdings dürfte eine Verpflichtung inzwischen deutlich schwieriger geworden sein. Nusa steht bei RB Leipzig langfristig unter Vertrag und hat sich dort sportlich weiterentwickelt. Zudem müssten die Bayern für einen Transfer wohl eine erhebliche Ablösesumme aufbringen. Sein aktueller Marktwert wird auf 45 Millionen Euro beziffert.
Ein weiterer Faktor ist die sportliche Perspektive. Falk zufolge wollte Nusa nicht die Rolle eines Ergänzungsspielers übernehmen. Beim FC Bayern hätte er sich zunächst hinter Luis Díaz einordnen müssen.

Bayern sucht weiterhin Verstärkung für die Offensive
Auch BILD-Reporter Julian Agardi betont im Podcast, dass Nusa grundsätzlich in das Anforderungsprofil der Münchner gepasst hätte. Die Bayern suchen einen jungen Linksaußen, der sich perspektivisch hinter Díaz entwickeln kann. „Nusa wäre mit seinen 21 Jahren ja auch noch sehr, sehr interessant dafür gewesen“, erklärte Agardi.
Allerdings rechnen die beiden Reporter derzeit nicht mit einem konkreten Vorstoß der Münchner. Falk verwies darauf, dass Verhandlungen zwischen Bayern und Leipzig in der Vergangenheit selten günstig gewesen seien. „Ich glaube, dass das für Sommer dann eher wieder kein Thema wird“, betonte der Transferexperte.
Für Nusa könnte sich die Entscheidung für Leipzig unterdessen als richtig erweisen. Dort erhält er die Möglichkeit, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.
Der FC Bayern muss sich dagegen wohl nach anderen Kandidaten umsehen. Wie Falk im Podcast ebenfalls enthüllte, haben die Münchner bereits mehrere junge Offensivspieler auf ihrer Transferliste. Nusa bleibt damit ein Beispiel für einen Spieler, den die Bayern gerne verpflichtet hätten, bei dem sie letztlich aber leer ausgingen.
