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Bayern-Lazarett: Goretzka und Alaba mit Fortschritten, Hernandez wieder links?

David Alaba
Foto: getty images

Langsam, aber sicher lichtet sich das Bayern-Lazarett wieder. Zwei namenhafte Profis befinden sich diese Woche noch darin: Leon Goretzka und David Alaba. Während ersterer noch weit davon entfernt ist, weider fit für eine Bundesliga-Partie zu sein, könnte der Österreicher Alaba gegen Paderborn schon wieder ein Paar Minuten Spielpraxis sammeln. Beginnen dürfte für ihn auf der linken Abwehrseite allerdings erneut Lucas Hernandez.

Leon Goretzka kam in der aktuellen Bundesliga-Saison noch nicht zum Einsatz. Zunächst hinderte ihn eine Oberschenkelprellung daran, beim Rekordmeister aufzulaufen. Als diese Blessur überwunden schien, verletzte sich der 24-Jährige bei der deutschen Nationalmannschaft vor dem Länderspiel gegen die Niederlande (2:4). Goretzka konnte somit auch dort nicht mitwirken und musste vorzeitig abreisen. Schlimmer noch: Der Mittelfeldspieler musste sich einen Bluterguss im Oberschenkel operativ entfernen lassen.

Seither fehlt der klassische box-to-box-Spieler dem FC Bayern in der Mittelfeldzentrale. Nun aber die erste positive Nachricht: Der Heilungsprozess schreitet zügig voran. Die Fäden wurde bei Leon Goretzka bereits gezogen. Dennoch kann noch keine seriöse Angabe gemacht werden, wann der deutsche Nationalspieler wieder beim Rekordmeister im Kader stehen wird.

Alaba aus dem Bayern-Lazarett zurück auf den Platz

Schon deutlich näher an einem Comeback ist der Linksverteidiger David Alaba. War seine Rückkehr auf den Platz zunächst im Champions League Spitzenspiel gegen die Tottenham Hotspur am Dienstag angepeilt, könnte der Österreicher nun wohl bereits am Samstag in der Bundesliga gegen den SC Paderborn schon wieder ein paar Minuten Einsatzzeit sammeln und sich auf dem Platz wieder akklimatisieren. Der offensivfreudige Verteidiger hatte sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Er absolvierte aber bereits schon wieder Teile des Trainings mit der Mannschaft und soll heute wieder voll mit einsteigen.

Nichtsdestotrotz dürfte erneut Lucas Hernandez auf der Linksverteidigerposition beginnen, wenn am Samstag um 15:30 Uhr das Bundesligaspiel in Paderborn angepfiffen wird. Auch wenn der Franzose auf dieser Position mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister wurde, die Bayern-Verantwortlichen sehen ihn in der zentralen Abwehr eigentlich deutlich stärker. Schließlich ist sein größtes Plus die aggressive Zweikampfführung. Fußballerisch und im Weg nach vorne hat David Alaba die Nase vorn.

Lucas Hernandez also noch einmal links, doch wie gestaltet sich die restliche Viererkette? Niklas Süle ist zentral gesetzt, auch Benjamin Pavard dürfte gegen Paderborn beginnen. Entweder agiert der zweite französische Weltmeister der Hintermannschaft des FCB als zweiter Innenverteidiger und Joshua Kimmich verteidigt rechts. Sollte der deutsche Nationalspieler aber auf die Sechs rücken, würde Pavard dessen Position in der Viererkette einnehmen und Jerome Boateng würde als Innenverteidiger in die Mannschaft rücken.