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3 Gründe warum Thomas Müller den FC Bayern im Winter nicht verlassen darf

Thomas Müller
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte und Spekulationen rund um Thomas Müller und einen möglichen Abschied der Stürmers im Winter. Der 30-jährige ist mit seiner aktuellen Rolle beim FC Bayern alles andere als zu frieden. Im Interview mit dem kicker deutete Müller an, dass er sich Gedanken machen wird über seine Situation beim FCB. Wir haben 3 Gründe, warum ein Müller-Transfer für den deutschen Rekordmeister im Winter keinen Sinn macht.

Thomas Müller sorgt derzeit für ordentliche Schlagzeilen, leider nicht auf dem Platz, sondern viel mehr aufgrund seiner aktuellen Situation beim FCB und der ungewissen Zukunft. Medienberichten zufolge könnte Müller den deutschen Rekordmeister im Winter vorzeitig verlassen. Der 30-jährige selbst deutete an, dass er sich Gedanken machen wird, sollte sich an seiner Rolle als Ergänzungsspieler nichts ändern.

Wir haben drei Gründe zusammengetragen, weshalb ein Verkauf von Thomas Müller (im Winter) aus Sicht des FC Bayern nicht zielführend ist.

1. Thomas Müller ist Mister Bayern

Seit mehr als 15 Jahren spielt Thomas Müller mittlerweile für den FC Bayern, 11 davon bei den Profis. Müller gehört nicht nur zu den dienstältesten Profis im bayerischen Kader, er ist auch ein Ur-Bayer. Für viele Fans ist der Offensivspieler eine echte Identifikationsfigur. Müller steht für den FC Bayern wie kaum ein anderer Spieler an der Säbener Straße.

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Mit Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben und Franck Ribery hat der FCB in den vergangenen Jahren viele solcher Identifikationsfiguren verloren.  Mit Müller würde einer der letzten aus der goldenen Triple-Generation von 2012/13 den Verein verlassen. Dies würde vor allen bei den „alteingesessenen“ Fans für Unverständnis und Ärger führen.

2. Niko Kovac braucht Thomas Müller

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Der FC Bayern, und vor allem Niko Kovac, braucht Thomas Müller. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle zum Saisonstart haben gezeigt, wie wichtig es ist einen breiten und vor allem qualitativ stark besetzten Kader zu haben.

Ein potentieller Müller-Abgang würde dafür sorgen, dass es Kovac in der Offensive an Flexibilität und Optionen fehlt. Bei Formkrisen und Verletzungen hätte der Kroate deutlich weniger Möglichkeiten. Müller kann im Angriff mehrere Positionen spielen, sowohl hinter Robert Lewandowski auf den zehn, auf dem rechten Flügel und im Zweifel kann der ehemalige deutsche Nationalspieler auch als Lewandowski-Ersatz im Sturmzentrum auflaufen. Müller ist ein echter Offensiv-Allrounder.

3. Thomas Müller hat einzigartige Fähigkeiten

„Ich bin fest davon überzeugt, dass ich dem Team mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz weiterhelfen kann“, mit diesen Worten hat Thomas Müller unter der Woche deutlich gemacht, dass er sich selbst noch längst nicht zum alten Eisen zählt.

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Mit 12 Vorlagen in der abgelaufenen Saison gehörte Müller, neben Joshua Kimmich, zu den besten Vorbereitern beim FC Bayern. Auch in dieser Saison kommt Müller in 7 Ligaspielen bereits auf 4 Vorlagen. Müller ist ein Spielertyp den es so kein zweites Mal beim FCB gibt. Er ist weder der schnellste, der kopfballstärkste noch der torgefährlichste, dennoch schafft es Müller immer wieder seine Fähigkeiten gekonnt in Szene zu setzen. Müller hat ein unfassbares Gespür für den freien Raum, er entdeckt Lücken in der gegnerischen Defensive wie kein anderer und weiß diese zu nutzen. Auch wenn seine Spielweise nicht immer „schön anzusehen“ ist, gehört Müller zu den effizientesten FCB-Profis.