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Nach Pokal-Dusel gegen Bochum: Manuel Neuer schlägt (erneut) Alarm

Manuel Neuer
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Nach dem glücklichen Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals herrscht eine gewisse Ratlosigkeit beim FC Bayern. Nicht nur die Verantwortlichen in München sind genervt von der Art und Weise wie sich die Bayern in den vergangenen Spielen präsentiert haben, auch Kapitän Manuel Neuer hat nach dem gestrigen Dusel-Sieg gegen Bochum erneut „Alarm geschlagen“. Der 33-jährige betonte dabei, dass sich jeder einzelne FCB-Profi hinterfragen muss.

Der FC Bayern müht sich derzeit von Spiel zu Spiel. Auch wenn die Kovac-Elf zuletzt drei Siege in Folge gefeiert hat, herrscht eine gewisse Unzufriedenheit beim deutschen Rekordmeister. Nach dem gestrigen Zitter-Sieg im Pokal gegen den VfL Bochum war diese deutlich zu spüren. Während sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic in Sarkasmus flüchtete und von einem „Top Abend“ sprach, erneute Kapitän Manuel Neuer seine Kritik an der Einstellung der Bayern. Der 33-jährige zeigte sich schon nach dem knappen Erfolgen in Piräus und gegen Union Berlin sichtlich genervt davon, wie sich der FCB derzeit präsentiert.

Manuel Neuer ist unzufrieden: „Jeder muss bei sich selbst anfangen“

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Die Bayern schrammten gestern Abend nur haarscharf an einer echten Pokal-Blamage vorbei. Serge Gnabry (83.) und Thomas Müller (89.) bewahrten den Titelverteidiger mit ihren späten Toren vor dem frühen Pokal-Aus. Nach dem Spiel hörte man von allen Beteiligten den Satz „Hauptsache weiter, egal wie“. Mit dieser Einstellung gab sich Manuel Neuer jedoch nicht zufrieden. Der Mannschaftskapitän schlug zum wiederholten Mal in den vergangenen Tagen Alarm: „Das war in der ersten Halbzeit richtig traurig und enttäuschend. Wir sind mit einer Schramme davongekommen, trotzdem müssen wir darüber nachdenken wie wir uns präsentieren.“ Einfach weitermachen ist laut Neuer keine Option: „Wir müssen eine andere Leistung zeigen. Charakterlich war es in der ersten Halbzeit nicht so, wie es sich im Pokal gehört.“

Neuer appellierte vor allem an seine Teamkollegen: „Wir brauchen nicht über einzelne Spieler, das System oder den Trainer reden. Wir brauchen nicht nach Ausreden suchen, sondern jeder muss bei sich selbst anfangen.“