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FC Bayern startet Aktion „Rot gegen Rassismus“

Rot gegen Rassismus
Foto: FC Bayern

Der FC Bayern hat am Donnerstag seine neue Initiative „Rot gegen Rassismus“ gestartet. Die Münchner möchte damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Beleidigungen und Intoleranz setzen. Hierbei handelt es sich um eine langfristig geplante Schritt, welche nicht im direkten Zusammenhang mit den Vorfällen von Hoffenheim steht.

Unter dem Motto „Rot gegen Rassismus – FC Bayern bekennt Farbe“ startet der deutsche Rekordmeister am Donnerstag eine neue Aktion gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung, Beleidigungen und Intoleranz. FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich wie folgt dazu: „In den vergangenen Wochen ist es in den Stadien der Bundesliga zu Vorfällen gekommen, die uns allen nicht gefallen können. Insbesondere die sich häufenden Fälle von Rassismus bereiten uns große Sorge. Deshalb zeigen wir dem Rassismus die Rote Karte.“

Die Münchner wollen „Rot gegen Rassismus“ auch den Initiativspieltag der DFL unterstützen, der Ende März stattfinden wird und sich ebenfalls dem Thema Vielfalt widmen wird.

Keine Reaktion auf die Hass-Plakate von Hoffenheim

Zahlreiche Spielerinnen und Spieler aus Fussball und Basketball vom FC Bayern nehmen mit persönlichen Statements an der Kampagne teil. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Reaktion auf die Vorfälle von Hoffenheim, sonder diese wurde bereits langfristig zuvor geplant.

Auf die Aktion soll auch am kommenden Sonntag, beim Derby gegen den FC Augsburg aufmerksam gemacht werden. Sie solle „dazu beitragen, dass unsere Stadionkultur, um die man uns in ganz Europa beneidet, wieder von Vernunft und Menschlichkeit bestimmt wird“, sagte Rummenigge.