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Fan-Voting: Alaba muss bleiben!

David Alaba
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

David Alaba gehört zu den dienstältesten Spielern im Kader des FC Bayern. Der Österreicher beackert seit mittlerweile zwölf Jahren die Abwehrpositionen des Rekordmeisters. Nun könnte sich offenbar ein Wechsel anbahnen, die Fans des deutschen Rekordmeisters wollen ihre Identifikationsfigur aber behalten.

Alaba kommt auf 372 Spiele für die erste Mannschaft des FC Bayern München. Mit 30 Toren und 48 Vorlagen trug er in der Vergangenheit oftmals dazu bei, die Bayern auf die Siegerstraße zu bringen. Als Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft und langjähriger Bayernspieler ist es logisch, dass Vereine auf ihn aufmerksam werden. Die spanischen Klubs um Real Madrid und dem FC Barcelona bringen sich in Stellung.

Fan-Voting: Alaba ist ein Eigengewächs

Bereits in der Vergangenheit betonte der 27-Jährige über eine neue Herausforderung nachzudenken. Nun wechselte er offenbar seinen Berater auf Pini Zahavi, der dafür bekannt ist, gute Deals für seine Mandanten herauszuschlagen. Zwar sprechen die Berichte der letzten Zeit für einen Abschied, es könnten aber auch normale Verhandlungsstrategien sein.

Das hoffen offenbar auch die Fans des FC Bayern. In einem von „Sky“ ausgeführten Fan-Voting wollen knapp 3/4 der Teilnehmer Alaba auch in den kommenden Jahren beim FC Bayern sehen. Für sie ist er ein Eigengewächs, der seit Jahren mit konstanten Leistungen auf sich aufmerksam macht. Dagegen sind lediglich knapp 25 Prozent bereit Alaba ziehen zu lassen, wenn die Ablöse stimmt.

Mögliche Motive für einen Abgang Alabas gibt es aber auch. Zum einen könnte es die fehlende Wertschätzung sein, denn der Österreicher absolviert, vor allem in der Innenverteidigung, grandiose Spiele in den größten Wettbewerben für die Bayern. Trainer Hansi Flick sieht ihn als „elementar“ an und will ihn unter keinen Umständen abgeben, die anderen Verantwortlichen zeigen sich dagegen durchaus gesprächsbereit.
Zudem erhielt Alaba bei seiner letzten Verlängerung die Zusage, dass er auch im Mittelfeld, ähnlich wie bei der Nationalmannschaft, Einsätze erhält. Allerdings war es Joshua Kimmich, der nun in der Schaltzentrale agiert, während Alaba weiterhin in der Verteidigung zu finden ist.
Die Personalie wird die Bayern in den kommenden Wochen beschäftigen.