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Die Vertragsverlängerungen von Flick und Müller setzen Manuel Neuer unter Druck

Manuel Neuer und Thomas Müller
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Mit den vorzeitigen Vertragsverlängerungen von Hansi Flick und Thomas Müller hat der FC Bayern zwei wichtige Personalie langfristig an den Verein gebunden. Nicht nur sportlich sind die beiden wichtig für den FCB, die Verlängerungen sind auch ein klares Zeichen für die weiteren Leistungsträger, die derzeit in Vertragsgesprächen mit dem Rekordmeister stecken. Allen voran Manuel Neuer gerät nun immer mehr unter Druck.

Noch vor wenigen Tagen wurde darüber spekuliert wie die Zukunft des FC Bayern aussehen wird, zahlreiche Transfer- und Wechselgerüchte machten die Runde und es schien so, als stünden die Bayern-Verantwortlichen mit dem Rücken zur Wand. Binnen vier Tagen hat sich das Blatt nahezu komplett gewendet. Mit den Vertragsverlängerungen von Hansi Flick und Thomas Müller, beide bis 2023, haben Karl-Heinz Rummenigge in schwierigen Zeiten das richtige Zeichen gesetzt.

Die Erfolge bei Müller und Flick sind zudem auch ein deutliches Zeichen an Thiago, David Alaba und Manuel Neuer. Vor allem der FCB-Kapitän gerät nun immer mehr unter Druck und muss bei seinen stockenden Vertragsgesprächen aufpassen nicht in einer Sackgasse zu landen.

Worauf wartet Neuer noch?

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte rund um Manuel Neuer und dessen Zukunft beim FC Bayern. Medienberichten zufolge fordert der Torhüter einen Rentenvertrag von den Bayern mit einer Laufzeit bis 2025. Die Verantwortlichen in München hingegen haben ein Problem Neuer mit so einem langfristigen Vertrag auszustatten, was unter anderem an finanziellen Gründen liegt.

Durch die Verlängerungen mit Flick und Müller haben sich die Bayern-Bosse nun jedoch eine bessere Ausgangslage für die weiteren Vertragsgespräche mit Neuer verschafft. Mit Flick hat Neuer nun seinen „Wunschtrainer“ erhalten. Auch der dauerhafte Verbleib von Freund Müller ist eher ein Argument, das für die Bayern spricht, als dagegen.

Der Druck auf Neuer steigt dennoch, denn Müller hat gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist einem Kompromiss mit den Bayern zu finden. Fans, Medien und Experten werden sich die Frage stellen, warum ein Leistungsträger wie Müller bereit ist einen Vertrag bis 2023 einzugehen und Neuer nicht? Zudem haben die Bayern mit Alexander Nübel bereits einen neuen Torhüter verpflichtet, der im Fall der Fälle die Nachfolge von Neuer auch früher antreten könnte als geplant.