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Rummenigge ätzt gegen den Deutschen Fussball-Bund: „Beim DFB sollte man vor der eigenen Türe kehren“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat auf die Vorwürfe von DFB-Präsident Fritz Keller reagiert und die jüngsten Aussagen des 63-jährigen als populistisch bezeichnet. Zudem fordert Rummenigge, dass sowohl die 3. Liga als auch die Frauen Bundesliga zeitnah wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen sollten.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Verantwortlichen beim FC Bayern nicht das aller Beste Verhältnis zum Deutschen Fußball-Bund pflegen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Streitigkeiten zwischen dem DFB und den Bayern-Bossen.

Mit Blick auf die aktuellen Geschehnisse droht ein neuer Zoff zwischen dem FCB und dem DFB. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat auf die jüngste Kritik von DFB-Präsident Fritz Keller reagiert und zeigte sich dabei durchaus angriffslustig.

Rummenigge bezeichnet Aussagen von Keller als „populistisch“

Keller hatte unter der Woche den Profi-Fussball in Deutschland kritisiert und im Interview mit dem „SPIEGEL“ davor gewarnt, dass die „Großkotzigkeit“ langfristig zu Problemen führt. Zudem bemängelte der 63-jährige die fehlende Demut im Profi-Geschäft.

Kurz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin reagierte Rummenigge in gewohnt deutlicher Art und Weise auf die Aussagen von Keller: „Beim DFB sollte man sich mal einen Besen in die Hand nehmen und vor der eigenen Türe kehren. Wenn wir eine Krise im deutschen Fußball in den vergangenen Jahren hatten, war sie beim DFB zu suchen. Mir fällt da schon vieles ein, was mir in den letzten Jahren nicht gefallen hat“.

Zudem forderte der 64-jährige, dass der DFB ein klares Konzept für die Fortsetzung der 3. Liga und der Frauen Fussball-Bundesliga erarbeitet, damit beide Ligen zeitnah ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen können.