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Aufgrund taktischer Defizite: Mainz verzichtete auf Davies

Alphonso Davies
Foto: imago images

Am gestrigen Abend zeigte Alphonso Davies einmal mehr, warum er der wohl aktuell beste Linksverteidiger der Welt ist. Zwar wirkt der Kanadier in Sachen Ballbehandlung und Passspiel noch recht roh, seine Defizite gleicht er dafür mit seinem unfassbaren Tempo aus, sodass auch Superstar Erling Haaland zur Verzweiflung gebracht wurde. Dass der FC Bayern den 19-Jährigen aber erst verpflichten konnte, hat man auch Mainz 05 zu verdanken. 



In der Winterpause der Saison 2018/2019 sicherte sich der Rekordmeister die Dienste von Alphonso Davies. Der damalige Offensivspieler wechselte für zehn Millionen Euro von den Vancouver Whitecaps – als recht unbekannter Spieler – zum FC Bayern. Vor seinem Wechsel zum Rekordmeister wäre „Phonzy“ aber beinahe in Mainz gelandet.

Mainz wollte kein Risiko bei Davies eingehen

Mainz Sportdirektor Rouven Schröder ist bekannt dafür auf ein großes Scouting-Netzwerk zurückgreifen zu können. So auch im Dezember 2018 als der gebürtige Sauerländer laut „tz“-Informationen einen schnellen Linksfuß aus Kanada unter Vertrag nehmen wollte. Die Ablösesumme lag bei zehn Millionen Euro, es wäre eine Rekord-Ablöse für den FSV geworden. Nach mehrmaligem Scouting entschieden sich Schröder & Co. aber gegen einen Transfer von Davies.

Die Mainzer sahen taktische Defizite, weshalb ein Transfer ad acta gelegt wurde. Hasan Salihamidzic hingegen zeigte sich begeistert von den Qualitäten des Teenagers und legte ihm einen Plan für eine schrittweise Integration in die Profimannschaft vor. Davies erwies sich als wahrer Glücksgriff für die Bayern. Sein Marktwert beträgt mittlerweile 45 Millionen Euro – Tendenz stark steigend.