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Lewandowski vor dem Bundesliga-Start: „Die schwierigste Saison unseres Lebens“

Robert Lewandowski
Foto: MIGUEL A. LOPES/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Bayern startet morgen Abend in die neue Bundesliga Saison 2020/21. Auch wenn Spieler und Verantwortliche an der Säbener Straße zuletzt immer wieder betont haben, dass man nach dem Triple nach wie vor „hungrig“ und „motiviert“ sei, wird die neue Spielzeit eine echte Herausforderung für den deutschen Rekordmeister. FCB-Stürmer Robert Lewandowski hat großen Respekt vor der neuen Saison und der extremen Belastung.

Die Coronavirus-Pandemie sorgt nicht nur für finanzielle Einbußen bei den Klubs, auch die Spieler leider unter den „Spätfolgen“ der Krise. Bedingt durch die zahlreichen zeitlichen Verschiebungen in den vergangenen Monaten, wird die neue Saison im Eiltempo absolviert. Die meisten Bayern-Profis werden im Schnitt alle 3,4 Tage ein Pflichtspiel absolvieren. Im „Worst Case“ werden die Münchner 57 Spiele in 260 Tagen bestreiten.

Leon Goretzka hat sich diese Woche bereits skeptisch gezeigt, inwiefern die Spieler mit dieser extremen Belastung umgehen können. Auch Robert Lewandowski macht sich vor dem Saisonstart seine Gedanken darüber.

„Wir müssen bereit sein“

Im Gespräch mit „ESPN“ äußerte sich der 32-jährige Stürmer wie folgt dazu: „Die nächste Saison wird für jeden Klub und jeden Fußballer schwer, vielleicht die schwierigste Saison in unserem Leben. Wir haben fast alle drei Tage ein Spiel, ohne Pause. Es wird hart“.

Lewandowski betonte zudem, dass es vor allem wichtig sei körperlich bereit zu sein: „Für jeden wird dies etwas sein, was er so noch nie erlebt hat. Wir müssen bereit sein“. Zu viele Gedanken will sich der Top-Torjäger jedoch nicht machen: „Ich konzentriere mich weiterhin auf meine Arbeit und wir werden sehen was passiert. Es ist wichtig nicht zu viel darüber nachzudenken was man getan hat, sondern darüber was man noch tun kann“.

Der Pole äußerte sich auch über die Absage des Ballon d’Or, die ihn scheinbar nicht zu sehr stört: „Die Situation war für alle gleich. Wenn man die ganze Saison über sieht was wir getan haben und was ich getan habe – es war eine erstaunliche Saison“.