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Lewandowski über Geisterspiele: „Man kommt ins Stadion und hört seine Gedanken“

Robert Lewandowski
Foto: Lars Baron/Getty Images

Auch wenn sich Fans und Spieler notgedrungen mittlerweile an die leeren Tribünen gewöhnt haben, war die Umstellung für die Spieler eine echte Herausforderung wie Bayern-Stürmer Robert Lewandowski nun verraten hat.

Der 32-jährige Bayern-Stürmer wurde am gestrigen Samstag zu Polens Sportler des Jahres gekürt und äußerte sich im Rahmen der Preisverleihung auch zu vergangenem Jahr, welches sportlich durchaus erfolgreich war, Corona-bedingt dennoch auch einige Herausforderungen parat hatte. Vor allem die Geisterspiele waren laut Lewandowski eine echte Umstellung.

„Das war eine schwierige Erfahrung“

Lewandowski äußerte sich wie folgt zu den Spielen vor leeren Tribünen: „Ich habe drei oder vier Spiele gebraucht, um mich an die neuen Bedingungen anzupassen. In den 10-12 Jahren, in denen ich auf höchstem Niveau gespielt habe, kamen immer 50.000 oder 70.000 Menschen in die Stadien, und plötzlich kommt man ins Stadion und kann seine eigenen Gedanken hören“.

Auch der Neustart nach dem Lockdown war kein Selbstläuft so der Pole: „Nach dem ersten Lockdown hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen anders war. Das war eine schwierige Erfahrung. 2020 war für jeden Athleten eine große Herausforderung. Es war nicht einfach, wieder zu spielen, aber vor allem, wieder in Form zu kommen und zu zeigen, was man drauf hat“.