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Zwei Neuzugänge auf dem Abstellgleis: Sarr und Costa droht die Tribüne

Bouna Sarr und Douglas Costa
Foto: imago images

In den vergangenen Tagen wurde viel über die Sommer-Neuzugänge beim FC Bayern diskutiert. Im Fokus dabei standen auch Bouna Sarr und Douglas Costa, die beide weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Dem Franzosen und dem Brasilianer droht in der Rückrunde die Tribüne.

Beim gestrigen 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg stand weder Sarr noch Costa im Aufgebot der Münchner. Hansi Flick entschied sich mit Javi Martínez, Marc Roca, Corentin Tolisso und Jamal Musiala lieber für vier Mittelfeldspieler. Besonders pikant: Sarr durfte vergangene Woche beim Pokal-Aus gegen Kiel noch von Anfang an spielen und auch Costa wurde Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt.

FCB-Coach Hansi Flick hat mit diesen beiden Entscheidungen ein deutliches Zeichen gesetzt. Wobei vor allem die Personalie Sarr Fragen aufwirft.

Darum fehlten Sarr und Costa gegen Freiburg

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel wurde Flick auf das Fehlen von Sarr und Costa angesprochen und äußerte sich wie folgt dazu: „Douglas Costa und Bouna Sarr waren heute nicht im Kader, weil wir auch viele gesunde Spieler haben. Das ist gut so. Deswegen mussten wir heute entscheiden und die beiden hat es getroffen“. Mit Blick auf die Leistungen der beiden Sommer-Neuzugänge ist es nicht ausgeschlossen, dass das Duo auch in Zukunft öfter auf der Tribüne sitzen wird. Beide hatten zuletzt immer wieder Chancen von Flick erhalten, diese jedoch nicht nutzen können.

Sarr gehörte bei der Pokalpleite gegen Kiel zu den schwächsten Bayern-Akteuren auf dem Feld. Kritiker werfen dem Rechtsverteidiger vor, dass er schlichtweg nicht die nötige Klasse für den FC Bayern besitzt. Bisher konnte Sarr nicht das Gegenteil beweisen. Flick setzt mittlerweile Niklas Süle als Backup für Benjamin Pavard ein. Umso bitterer ist die Tatsache, dass die Münchner den Franzosen für 9 Mio. Euro fest verpflichtet haben und dieser mit einem 4-Jahresvertrag ausgestattet wurde. Warum dies getan hat, ist derzeit alles andere als ersichtlich.

Auch Costa hat in den vergangenen Wochen, bedingt durch verletzungsbedingte Ausfälle, relativ viel Einsatzzeiten erhalten. Genutzt hat er diese jedoch nicht. Seine letzte Torbeteiligungen in der Liga gab es Ende November 2020, vor mehr als sechs Wochen. Immerhin: Der Brasilianer ist nur ausgeliehen von Juventus Turin. Derzeit spricht nichts dafür, dass die Bayern den Flügelstürmer am Ende der Saison fest verpflichten werden. FCB-Youngster Jamal Musiala hat Costa mittlerweile den Rang im offensiven Mittelfeld abgelaufen.

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